Orgelbauverein St. Martin Barbing
Am 19. Februar 2002 gründete sich in der ersten Mitgliederversammlung im Pfarrsaal Barbing der Verein auf Initiative der Gründungsvorstandsmitglieder Hans Lex, Angelica und Hans-Georg Finger und Hans-Peter Landsmann und fachkundiger Mitwirkung des Chorleiters Rainer Kilbert.
Man setzte sich gleich ehrgeizige Ziele und nahm sich konsequent konkrete Aktionen vor, die auch unermüdlich bis zum heutigen Tag umgesetzt wurden. 33 Mitglieder zählte der Verein bereits am Abend der Gründungsversammlung. Die Mitglieder wurden zügig mehr und mehr, so dass man schließlich Anfang 2004 bereits 98 Mitglieder zählte. Leider musste der Verein auch ein paar Todesfälle im Verlauf seines Bestehens hinnehmen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt 87 Mitglieder zum Verein zählen.

Bereits Ende 2005, nachdem der Kontostand die 60000 EUR Marke überschritten hatte entschied man sich sowohl auf Vorstandsebene als auch innerhalb der Kirchenverwaltung Barbing, die Planung, Ausschreibung und die Vergabe des Orgelbaus vorzunehmen. Das ursprüngliche Ziel, ab 50000 EUR Spendenstand die Bestellung vorzunehmen hatte man längst erhöht und sich nunmehr vorgenommen, mittels eifriger Tätigkeit einen Betrag von 100000 EUR zusammenzutragen.
So konnte man schließlich im Dezember 2007 endlich die neue Orgel, die von der Orgelbaufirma Schädler aus Donaustauf entworfen und gebaut wurde, einweihen. Ein festlicher Tag sollte einen würdigen Rahmen für das neue „Instrument der Instrumente“ in der Pfarrkirche bieten. Und stolz durfte der Orgelbauverein im Dezember schon verkünden, dass die 100000 EUR-Grenze bereits weit überschritten sei. So wurde auch dieser Betrag kurzerhand der Kirchenverwaltung überwiesen, womit etwa ein Drittel der angefallenen Kosten vom Verein übernommen wurden – und damit von allen fleißigen Spendern, Mitgliedern und Helfern in diesen 5 Jahren. Nicht vergessen darf man dabei auch die 23 Registerspender, die jeweils 1000 EUR pro Register der neuen Orgel spendeten. Zur Würdigung ihrer Großzügigkeit brachte man auf dem oberen Rahmen in goldener Schrift deren Namen an, ebenso auf einer Ehrentafel im Innern der Orgel.

Im März 2008 fand dann die erste Hauptversammlung des Orgelbauvereins nach Lieferung der neuen Orgel statt. Dort beschloss man einstimmig, den Verein noch weiter bestehen zu lassen und weiter Spenden zu sammeln. Als Ziel für weitere Spendeneinnahmen nahm man sich vor, ein „Fernwerk“ anzuschaffen. Die Größenordnung einer solchen Anschaffung könnte zwischen 40000 und 50000 EUR liegen und sei erreichbar für den Verein. Man beschloss allerdings auch gleichzeitig, dass mit dieser Anschaffung der Haushalt der Kirchenstiftung nicht weiter belastet werden dürfe (mit Ausnahme ein paar weniger baulicher Maßnahmen an der Pfarrkirche). Zum Zeitpunkt der letzten Mitgliederversammlung am 10.03.2009 zeigte nun das Spendenbarometer (nach Abführung der 100000 EUR für die Orgelanschaffung) einen Stand von 29837,71 €. Es könne nun davon ausgegangen werden, dass wohl im Jahr 2010 mit der Anschaffung des Fernwerks gerechnet werden könne. Man wolle mit ganzem Einsatz dieses Jahr bestreiten und den Spendenstand noch über die 40000 EUR – Grenze bringen. Eine große Anzahl von attraktiven Aktionen werden immer wieder auf den Verein aufmerksam machen.
Es sind auch immer noch Mitglieder willkommen. Mitgliedsanträge liegen zusammen mit Spenden-Überweisungsträgern im Infostand des Orgelbauvereins in der Pfarrkirche Barbing auf.
Liste der Registerpatenschaften / -spender Orgelweihe 2007 im pdf-Format
Bericht über die Jahreshauptversammlung 2009 im pdf-Format
Spenden können jederzeit gerne direkt auf das Spendenkonto des Vereins überwiesen werden (Bitte Name und Adresse vermerken – Spendenquittung geht postwendend zu):
Konto-Nr.: 40 110 2907; bei der LIGA-Bank Regensburg (BLZ 750 903 00)
Barspenden können auch gerne beim Vorsitzenden Hans Lex oder im Pfarramt abgegeben werden.
Hans-Peter Landsmann