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Barbing begrüßt Pfarrvikar Gerhard Schedl mit Applaus

Barbing. Krankenhausseelsorger Gerhard Schedl verstärkt seit die Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen  und vor allem Pfarrer Stefan Wissel und übernimmt zweimal monatlich überwiegend die 9 Uhr Sonntagsgottesdienste. Mit einem Craft-Beer von Pfarrer Wissel und Applaus der Gläubigen wurde der Geistliche herzlich begrüßt.

Die Gläubigen aus Sarching durften Pfarrvikar und Krankenhauspfarrer Gerhard Schedl bereits in einem Gottesdienst kennenlernen. Am vergangenen Sonntagmorgen, dem 8. September, zu Beginn des 9-Uhr-Gottesdienstes stellte er sich den Gläubigen der Pfarrei Barbing vor. Diese Gelegenheit nutzte auch Pfarrer Stefan Wissel um Pfarrvikar Gerhard Schedl, den er aus Studienzeiten kenne, aufs herzlichste Willkommen zu heißen und zu begrüßen. Statt wie andernorts üblich mit einem guten Tröpfchen Wein, hatte Hobby-Biersommelier Pfarrer Stefan Wissel, eine ganz besondere Begrüßungsüberraschung in petto: ein Craft-Beer mit 20 Prozent Stammwürze. „Dieses Bier passe besser zu den Menschen der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen. Sie sind stark und fleißig und am Ende eines Zusammentreffens bleibe immer eine Restsüße“, so Pfarrer Stefan Wissel in seinen Grußworten für Pfarrvikar Gerhard Schedl.

Die Gläubigen hießen den Krankenhauspfarrer, im Krankenhaus Donaustauf  seine Wirkungsstätte hat mit einem kräftigen Applaus willkommen. Ein wenig aber dankte man aber auch Pfarrer Wissel für sein Kompliment an seine Schäfchen. Pfarrvikar Gerhard Schedl, der Pfarrer Stefan Wissel offiziell seit 1. September unterstützt, freut sich auf seine neue hinzugewonnene Aufgabe, wenngleich natürlich die Arbeit als Krankenhausseelsorger, Priorität habe. Pfarrvikar Gerhard Schedl ist ein Spätberufener, 1967 in Oppersdorf bei Lappersdorf geboren und aufgewachsen, absolvierte eine Lehre als Autoverkäufer bei Opel Sieber in Regensburg die er erfolgreich abschloss. Später wechselte er als hauptamtlicher Mesner und Hausmeister in die Regensburger Pfarrei St. Cäcilia, ehe er in der kirchlichen Finanzkammer in der Besoldungsstelle beschäftigt war und anschließend von dort aus nach Heiligen Kreuz bei Wien seine sechsjährige, philosophische Ausbildung auf dem dritten Bildungsweg als Spätberufener absolvierte. 2001 ist er nach Regensburg gekommen und besuchte anschließend den Pastoralkurs. Als  Diakon war er in Wiesau (Oberpfalz) tätig, bevor er Stellen als Kaplan in Oberviechtach, Fürstenwald und Roding antrat und später als Pfarradministrator in Kichberg (Niederbayern) tätig war.

Die Nähe zu Regensburg war ihm wichtig und so übernahm er eine Pfarrei in Maxhütte-Haidhof und Laaber ehe er im vergangenen Jahr als Krankenhauspfarrer seinen Dienst in Donaustauf antrat. Dies sei sein Wunsch gewesen, diese Aufgabe habe er besonders gerne übernommen, wenngleich auch diese Arbeit nicht immer leicht sei, wie er den Gläubigen erzählte. Aber er freue sich auch nun auf die erweiterten Aufgaben in der Pfarreiengemeinschaft. In Bälde werde er sich den Gläubigen der Pfarrei in Illkofen vorstellen. Auch an der Pfarrwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Altötting am kommenden Samstag nehme er teil, sowie an der Fahrt nach Rom im nächsten Jahr. Zudem werde er im nächsten  Jahr im August die Urlaubsvertretung von Pfarrer Stefan Wissel übernehmen. (Christine Kroschinski)