

Eltheim. Ein viertel Jahrhundert haben Adelheid und Christian Schmid als Mesner-Ehepaar in Eltheim mit Herzblut und Leidenschaft ihren Dienst verrichtet. Von Pfarrer Stefan Wissel und der Kirchenverwaltung sowie den Ministranten gab es nicht nur Geschenke, sondern auch reichlich Lob und wertschätzende Worte: „Ihr seid eine Institution in Eltheim. Vergelt’s Gott für Euren Dienst“.
Im Rahmen eines Gottesdienstes wurden Adelheid und Christian Schmid nach 25 Jahren treuen Wirkens als Mesner-Ehepaar in der Kirche St. Laurentius in Eltheim verabschiedet. Es war ein besonderer Gottesdienst, gut vorbereitet und doch von etwas Wehmut überlagert, als am Donnerstagabend, dem 5.2. das Ehepaar Adelheid und Christian Schmid als Mesner verabschiedet wurden. Ein gut besuchte Kirche, zahlreiche Ministranten, Pfarrreferent Sebastian Schmola, Kirchenpfleger Michael Beimler, Pfarrgemeinderat, Vertreter der Eltheimer Vereine, die ehemalige Eltheimer KdFB-Vorsitzende und Mitglieder des inzwischen aufgelösten KdFb und natürlich als Zelebrant Pfarrer Stefan Wissel.
Alle waren sie gekommen, um das herzensgute und bescheidene Ehepaar gebührend zu verabschieden. „Wenn es denn sein muss, reicht ein Gottesdienst“, war es der genügsame Wunsch der beiden, die wahrlich ein „Dream-Team“ für die ganze Kirchengemeinde sind und waren, denn der Blick in und um die Kirche ging weit über das Erforderliche hinaus. Für das Ehepaar waren es letztlich 25 Jahre im Dienst des Herrgotts. Auf inzwischen neun gemeinsame Jahre mit den Schmids kann Pfarrer Stefan Wissel zurückschauen und meinte schmunzelnd: „Normalerweise gilt der Spruch, der Mesner bleibt, der Pfarrer geht“, aber heute wollen wir auch dankend auf ein Vierteljahrhundert Mesnerdienst blicken. Er betonte, dass es ihm als Geistlicher ein großes Anliegen sei, Danke zu sagen für diese lange Zeit. „Das Erste was mich immer hier in der Kirche begrüßt hat, war ihr Lachen.
Freundlichkeit war eines ihrer Aushängeschilder. Sie haben nicht nur 25 Jahre Dienst verrichtet, sondern auch viel Herzblut in die Aufgabe fließen lassen. Ihr beide seid eine Institution. Helfende Hände und ein offenes Herz. Sie haben sich stets akribisch mit Genauigkeit gekümmert. Alles hatte seinen Platz. Auch über die Harmonie der Gegenstände wussten sie Bescheid“, zollte er mit wertschätzenden Worten Lob und Anerkennung. „Ihr Herzblut schlägt für diesen Bau. Wo wären wir bei der Außensanierung der Kirche ohne sie gewesen. Sie haben viel mehr getan, als Mesner eigentlich tun müssten, merkte er anerkennend an und sagte: „Das Schönste für mich war immer zu hören: Herr Pfarrer machen sie sich keine Sorgen, ist alles schon geregelt“ und sagte nochmals „Vergelt’s Gott. Das was sie für uns und die Kirche getan haben ist nicht selbstverständlich“.
Wie sehr das Mesnerehepaar auch von den Ministranten geschätzt und gemocht wurde, zeigten sie selbst. Jeder hatte einen Spruch, eine Anekdote oder ein Gedicht vorbereitet, um für die gemeinsame Zeit Danke zu sagen. Als Geschenk überreichten sie Eintrittskarten für den Zoo, die das Ehepaar sichtlich gerührt entgegen nahm. Auch Pfarrer, Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hatten ein Geschenk für das Ehepaar Adelheid und Christian Schmid. Beide haben schon im Vorfeld zugesagt, dass sie auch mal bei Beerdigungen aushelfen. Ihren Mesnerdienst in Eltheim übernimmt nun zusätzlich Illkofens Mesnerin Brigitte Berger. Abschließend ließen es sich die Gottesdienstbesucher nicht nehmen, dem sichtlich gerührten Ehepaar nochmals persönlich zu danken.
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