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08. Februar 2026
Pontifikalgottesdienst in Illkofen – Geschenk für Bischof – Kindertanzgruppe der Faschingsfreunde Friesheim begeisterte

Illkofen. Am Sonntag, 8.2. besuchte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer die Pfarrkirche Illkofen. Zuvor gab es einen kleinen Zwischenstopp in der Filialkirche Friesheim. In Illkofen ging es im Kirchenzug zur Pfarrkirche St. Martin und feierte den Pontifikalgottesdienst. Anschließend versammelte man sich zu einem gemütlichen Beisammensein Gesprächen im Pfarrhaus bei Speis und Trank. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Faschingsfreunde Friesheim begeisterten und obendrein wurde dem Oberhirten einen Faschingspin verliehen.

Ein festlicher Tag für die Pfarrei St. Martin in Illkofen. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hatte seinen Besuch angekündigt, um mit den Gläubigen die Heilige Messe zu feiern und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auf dem Weg nach Illkofen legte der Bischof mit seinem aus Friesheim stammenden Chauffeur Peter Niedermeier einen Zwischenstopp in der ehemaligen Marienwallfahrtskirche Friesheim ein und wurde von Kirchenpfleger Hermann Lehner, Mesnerin Helga Neumeier und den Pfarrgemeinderätinnen Hildegard Gürster und Roswitha Spreiter freudig erwartet. Seine Exzellenz war ganz begeistert von der gotischen Kirche. Nach dem gemeinsamen gebeteten „Engel des Herrn“ galt es noch einen Blick auf den Friedhof und die Donau und den Scheuchenberg zu werfen, ehe man sich auf den Weg in nachbarliche Illkofen machte.

Hier hatten Pfarrer Stefan Wissel, Pfarrvikar Reginald Uzoho und die Ministranten sowie die Gemeindevertretung mit Bürgermeister Hans Thiel und Vizebürgermeister Dominik Schindlbeck, den örtlichen Gemeinderäten, Abordnungen der Vereine aus Friesheim, Illkofen, Auburg-Altach und Eltheim beim Pfarrheim Aufstellung genommen. Schon bei seiner Ankunft suchte der Bischof, der von Pfarrer Stefan Wissel aufs herzlichste begrüßt wurde, das Gespräch mit den Gläubigen. Seine besondere Aufmerksamkeit galt aber auch den Erstkommunionkindern.  Unter musikalischer Begleitung des Musikvereins Barbing ging es im Kirchenzug in Richtung Kirche St. Martin  und nach dem feierlichen Einzug, an dem sich die örtlichen Vereine beteiligten und deren Fahnenabordnungen sich im Seitenbereich vor dem Altar platzierten, begrüßte Pfarrer Stefan Wissel den Oberhirten noch einmal offiziell und betonte, dass man sich sehr freue und es eine große Ehre sei, dass Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nach Illkofen gekommen sei, um mit den Gläubigen einen Gottesdienst zu feiern, aber auch im Anschluss gemeinsam zu Essen und beim offenen Café dem Auftritt der Bambini-, Kinder- und Jugendgruppe der Faschingsfreunde Friesheim zuzusehen.

Pfarrer Stefan Wissel betonte, dass der Bischof gekommen sei, um vor allem auch mit der Pfarrgemeinde ins Gespräch zu kommen und deren Sorgen und Nöte aufzunehmen. Der anschließende Pontifikalgottesdienst mit Bischof Voderholzer unter Mitzelebranz von Pfarrer Stefan Wissel und Pfarrvikar  Reginald Uzoho wurde musikalisch von Organist Thomas Spreiter, dem Familienchor unter Leitung von Stefanie Attenberger und dem Musikverein Barbing umrahmt. Um den Gottesdienstbesuchern bei der Predigt näher zu sein, verließ der Bischof den Altarraum und ging in den Mittelgang der Pfarrkirche. „Ihr seid das Salz der Erde! Ihr seid das Licht der Welt! Damit sind sie alle gemeint.“ Mit diesem Zuspruch an die Anwesenden eröffnete Bischof Voderholzer seine Predigt. Er erläuterte, dass Salz und Licht, so unterschiedlich diese beiden Dinge seien, nicht für sich selber da seien, sie stehen beide im Dienst von anderen. „Ein Pfund Salz kann man nicht essen, aber mit dem Salz kann man viele Suppen salzen. Das Salz müsse sich darin auflösen und sich darin verschenken. Erst dann entfalte es seinen Daseins-Zweck. „Genauso ist es mit Licht.

Auch das Licht, beispielsweise die Sonne, steht nicht im Mittelpunkt. Sie hilft uns zu sehen. Wenn Jesus also sagt, wir sind das Licht der Welt, dann sind wir dafür da, Geschmack und Würze ins Leben zu bringen. Wir dürfen mithelfen, dass andere Menschen strahlen können“, führte Bischof Rudolf aus und hob hervor dass die Gläubigen überall vor Ort, ob in Schule, Krankenhaus oder Arbeitsstelle eine unersetzliche Aufgabe haben. Zum Schluss der Predigt dankte Bischof Rudolf Voderholzer noch den vielen Ministranten, den Sängern, den Vereinen und Verbänden und allen die auf Menschen zugehen, „Danke, dass auch ihr ein Zeugnis gebt. Dass Ihr den Glauben hinaustragt in die Welt.“ 

Mesnerin Brigitte Berger, der Pfarrer Stefan Wissel am Ende der Messe einen besonderen Dank und Anerkennung zollte, meinte dass es für die Pfarrei eine besondere Freude sei, dass der Bischof zum zweiten Besuch in die Urpfarrei gekommen sei. Sie selbst habe in den Archiven „gegruscht“ und ein besonderes und antikes Pfarrgewand gefunden und überreichte es ihm als Geschenk. Seine Exzellenz zeigte sich sehr überrascht und hocherfreut. Nach der Messe ging es im Kirchenzug zurück ins Pfarrheim. Hier überreichte der Bischof jedem einzelnen Ministranten noch einen Rosenkranz zum Dank für ihren Dienst, ehe sich die Pfarrgemeinde zum gemütlichen  Beisammensein bei Speis und Trank einfand. Nicht nur im Erd- auch das Obergeschoss war fast bis auf den letzten Platz belegt.

Selbst das, „offene Café für Alle“, das sich dem mittäglichen Imbiss anschloss und in regelmäßigen Abständen von Mesnerin Brigitte Berger und vielen fleißigen Helfern organisiert werde, ließ sich  Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nicht entgehen. Die vielen Gespräche genoss er sichtlich, aber vor allem auch vom  Auftritt der Bambini- Kinder- und Jugendtanzgruppe der Faschingsfreunde Friesheim war er begeistert. Für die Faschingsfreunde, mit Daniel Koller an der Spitze, war es eine große Ehre, Bischof Voderholzer einen Faschingspin zu verleihen. ©Christine Kroschinski

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