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22. März 2026
Fastensuppe zur Solidarität

Barbing. Mit der traditionellen Einladung zur Fastensuppe im Pfarrsaal wurde am Sonntag, 22.3., dem Misereorsonntag, zur Solidarität aufgerufen. Im Jahr 1988 erstmals durchgeführt, ruft die Einladung zum Fastensuppenessen die Verbundenheit mit Menschen in Erinnerung, denen es nicht so gut geht.  

Nicht vergebens lud in diesem Jahr wieder der Pfarrgemeinderat Barbing im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst, der als Familiengottesdienst gestaltet wurde und musikalisch von den Rock’n’Jacks umrahmt wurde, zur traditionellen Fastensuppe in den Pfarrsaal ein. Zur Freude der Organisatoren versammelten sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gemeindemitglieder jeden Alters zum gemeinsamen Mittagessen.

Der Familienfasttag soll die Pfarrmitglieder auch daran erinnern, dass nicht jeder sein eigenes Süpplein kocht, sondern man zusammenstehen soll, denn in einigen Ländern reicht es nicht einmal für einen Teller Suppe. Und so hatten auch in diesem Jahr die Mitglieder des Pfarrgemeinderates fleißige Vorarbeit geleistet und mit Feuereifer Gemüse geputzt und geschnipselt sowie natürlich die Kartoffeln für die Suppe geschält, die anschließend von Hans Regensburger und Klaus Kronberger zubereitet wurde.

Zur Freude des Pfarrgemeinderates wurden die Kartoffeln von Familie Böhm und die Karotten von Karl und Luzia Gröschl aus Sarching spendiert. Bereits seit 38 Jahren organisiert der Pfarrgemeinderat das Fastenessen, das immer großen Zuspruch findet und für viele schon zur Familientradition zählt, wie etwa für die Familien Lex, Dürschl oder Schindlbeck, die sich mit ihren Familien das Suppenessen nicht entgehen ließen.

Der Verzehr einer einfachen, aber schmackhaften Kartoffelsuppe soll die Solidarität mit hungernden Menschen in der sogenannten Dritten Welt zum Ausdruck bringen. Auch deshalb wird der Erlös jedes verkauften Tellers Suppe an Misereor-Projekte gespendet. Zudem wurden im Foyer des Pfarrsaals von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates „Eine-Welt- Waren“ angeboten. Auch diese kamen bei den Besuchern sehr gut an. ©Christine Kroschinski

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