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14. Dezember 2025
Klangvolles Erlebnis für die Sinne zum 3. Advent – Gesang, Musik und Texte für die Sinne

Barbing. Klangvolle Stimmen und besinnlich berührende Stimmung – das Adventskonzert am 14.12. in der Barbinger Pfarrkirche bot eine Mischung aus bekannten deutschen, englischen und geistlichen Adventsliedern, die eine atmosphärische Stimmung zwischen der Erwartung des Advents und der weihnachtlichen Vorfreude schlug. Untermalt von herzberührenden Texten. Die illuminierte Kirche, außen und innen, tat ihr Übriges.

Eine reichhaltige und durchaus besondere Auswahl adventlicher und weihnachtlicher Stücke hielten sowohl das A-Cappella Quintett „Keks-Singers“,  Evi Wittmann, Laura Ledwon und Lotte Wolf sowie Harfenspielerin Johanna Helbig bereit. Organist Thomas Spreiter sorgte für eine festliche Begleitung von Evi Wittmann, aber auch für die mit den Besuchern gemeinsam gesungenen Liedern. Karl-Heinz Liebl bereicherte den Abend mit adäquat stimmungsvollen Texten. Lieder, Ton und Texte verbanden sich zu einer gelungenen Einheit und sorgten für einen besonders Herz und Sinne berührenden Abend im Advent.

In der musikalisch berührenden Stunde wurde deutlich, dass der Advent eine Sehnsuchtszeit ist, nicht nur die Sehnsucht nach einem schönen Weihnachtsfest, sondern vor allem auch eine Sehnsucht nach einer meditativen Auszeit vom Alltag. Die Akteure haben es glanzvoll geschafft, mit Liedern, Musik und Texten die Ruhe und Hoffnung der Vorweihnachtszeit spürbar zu machen. Jede der mitwirkenden Gruppen verstand es gekonnt, in der anheimelnden und durch Licht illuminierten Atmosphäre der Barbinger Pfarrkirche auf ganz besondere und hingebungsvolle Art die weihnachtliche Botschaft zu verkünden. Nach einer Begrüßung durch Karl-Heinz Liebl, den ehemaligen Chorleiter der Regensburger Domspatzen,  stimmte dieser, nach dem gemeinsam gesungenen „Macht hoch die Tür“ in seinen Grußworten auf die verheißungsvolle und bedeutsame Zeit und den herrlichen Abend ein.  

„Halten wir inne und lassen uns von der Musik berühren“, so Liebl, der das Programm mit Mundartgedichten und Weihnachtsgeschichten bereicherte. Die Textbeiträge waren harmonisch auf die gesanglichen und instrumentalen Darbietungen der Akteure abgestimmt. Das Publikum, das sich schon im Vorfeld auf das Singen und Musizieren freute,  wurde nicht eine Sekunde enttäuscht. Alle Akteure trugen zum Gelingen des stimmungsvollen und berührenden Abends bei und verfehlten nicht ihre Wirkung: es ging bis unter die Haut. Am Ende gab es großes Lob und viel Applaus sowie stehende Ovationen für alle Mitwirkenden des Abends.

Die Musik- und Gesangsgruppen mit ihrer jeweils ganz individuellen Note haben alle Register ihres Könnens gezogen, die lang ersehnte Nachricht, die für alle gläubigen Menschen noch heute von großer Bedeutung ist, würdevoll und mit Innigkeit auszugestalten. Nach dem Schlusslied, dem „Tochter Zion freu dich“, der von allen gemeinsam gesungen wurde, galt es den Mitwirkenden für diesen herausragenden Abend Danke zu sagen. ©Christine Kroschinski