Barbing. Die Barbinger Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz besetzt und das schon vor Konzertbeginn. Der Musikverein Barbing unter Leitung von Florian Hirschberger bot nicht nur eine musikalische Weihnachtsgeschichte, sondern zeigte die ganze stimmungsvolle Vielfalt der Blasmusik mit einem klangvollen Programm in Reinform. Zum gefühlsbetonten Rahmenprogramm gehörten auch die Falkner-Jagdhornbläser aus Regensburg. Am Ende gab es stehende Ovationen der Gäste, die gar nicht mehr aufhören wollten zu klatschen.
Weihnachtliche Klänge erfüllten am vierten Adventssonntag die Pfarrkirche St. Martin in Barbing, die durch eine Lichtinstallation von Wolfgang Lex in ein besonderes Ambiente getaucht war. Das vom Musikverein Barbing angekündigte Konzert lockte zahlreiche Besucher an, so dass die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz gefüllt war und das schon vor Konzertbeginn. Einige Besucher mussten mit Stehplätzen Vorlieb nehmen. Doch selbst das hatte sich mehr als gelohnt, denn es war ein hervorragendes Konzert, in dem die Zuhörer über eine Stunde lang abschalten und die Magie der Vorweihnachtszeit genießen konnten.
Das 30-köpfige Musikensemble unter der Leitung von Florian Hirschberger begeisterte das Publikum mit besinnlichen und emotionalen Musikstücken, die hervorragend in die weihnachtliche Zeit passten. Es war sozusagen eine harmonische Reise, durch sanfte Melodien und weihnachtliche Klänge, die die Herzen berührten. Schon zu Beginn nahm das Orchester das Publikum mit dem emotionalen „Sounds of Silence“ mit auf die weihnachtliche Reise. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vorstand Manfred Sulzer führte Robert Ziegler einfühlsam mit einer stimmungsvollen Moderation durch den Abend. Harmonisch in Vorfreude auf die kommenden festlichen Tage fügte sich die Musik der Falkner-Jagdhornbläser Regensburg unter Leitung von Wolfgang Kemnitz in das Rahmenprogramm ein, ob mit dem Kyrie der Neuburger Jägermesse oder dem von Reinhold Stief komponierten Festmarsch und Hubertusgruß. Doch die „Winterrose“ von Kurt Gäble war das eigentliche Highlight des Abends.
Ein wundervoll abwechslungsreich arrangierter Reigen von bekannten Weihnachtsliedern, ergänzt durch tiefgreifende, zum Nachdenken anregende Texte, vorgetragen von Pfarrer Stefan Wissel, zog die Zuhörer in den Bann dieser musikalischen Weihnachtsgeschichte. Beginnend mit Tochter Zion, leisen Momenten in „Maria durch ein Dornwald ging“, über den sehr beschwingten, freudigen Satz von „Kommet, ihr Hirten“, bis hin zum majestätischen gesetzten „O, du fröhliche“, boten die Bläser die Bandbreite ihres Könnens dar. Das Ambiente in der lichtilluminierten Kirche und den von Christbäumen eingerahmten Altarraum, tat sein Übriges, dieses Konzert zu einem stimmungsvollen Erlebnis werden zu lassen. Die wahre Botschaft von Weihnachten, das ist es, was diese Geschichte vermitteln will.
Mit nachdenklichen Texten, vorgetragen von Pfarrer Stefan Wissel, wurde die Auseinandersetzung zwischen der Frohen Botschaft vom Kommen Christi und der konsumorientierten Gesellschaft unserer Zeit dargestellt. „Nicht kitschig glitzernd und klischeehaft, soll Euer Weihnachtsfest sein“, so der Tenor der Botschaft. Den stimmungsvollen Rahmen des Konzertes nahm Vorsitzender Manfred Sulzer zum Anlass die beiden langjährigen aktiven Spieler Rainer Kralitschek und Sandra Ziegler zu ehren. Er betonte, dass dies zu den schönsten Aufgaben eines Vorstandes gehöre. „Beide sind seit 30 Jahren dabei und für unseren Musikverein unverzichtbar“, so Sulzer, der ferner hervorhob, dass man auf den Nachwuchss stolz sei. Und auch das zeigte man an diesem Abend. Katharina Farmbauer bestand erfolgreich die Leistungsprüfung C und Leni Schindlbeck legte das Newcomer Abzeichen ab.
„Wir sind stolz auf euch“, lobte der Vorstand, ehe man mit der Melodie des Märchenfilms „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wieder die zauberhafte Stimmung der Magie der Weihnacht aufleben ließ und sich mit weiteren Klanggemälden die Falkner Jagdhornbläser einfügten. Nach dem letzten Stück „Highland Cathedral“ klatschte das begeisterte Publikum in stehenden Ovationen und natürlich kam das Orchester nicht um eine Zugabe herum. „Ihr macht uns sprachlos“, zeigte sich Musikvereinsvorsitzender Manfred Sulzer von der Begeisterung der Zuhörer sehr emotional und dankte, neben dem begeisterndem Publikum, vor allem den Musikern und Dirigent Florian Hischberger sowie den Jagdhornbläsern unter Leitung von Wolfgang Kemnitz, die sich viele Wochen auf das Konzert vorbereitet hatten.
Ein besonderer Dank ging auch an Pfarrer Stefan Wissel und Sulzer versprach, dass man solch ein Weihnachtskonzert im nächsten Jahr wiederholen werde. Der Glühwein und Würstel beim geselligen Beisammensein vor der Kirche im Anschluss an das Konzert durfte natürlich nicht fehlen. ©Christine Kroschinski
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