

Barbing/Neutraubling. Wenige Tage vor dem Event stieg die Nervosität für die Teilnahme an den World Martial Arts Games (WMAC) 2022 in Slowenien. Mit am Start um den begehrten Weltmeistertitel sind 17 Teilnehmer aus der Kampfsportschule „Team Hili“. Ehe man am 22.9. in Richtung Slowenien aufbrach, gab es am Mittwoch vor dem Training noch einen Segen von Barbings Pfarrer Stefan Wissel.
Es ist wohl nicht alltäglich, dass ein Geistlicher einer Gruppe Kampfsportlern für die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft Gottes Segen geben möchte. Doch zum Einen war es dem Barbinger Fabian Hili, dem Leiter der Kampfsportschule mit Sitz in Neutraubling wichtig, aber auch Pfarrer Stefan Wissel, selbst ein bekennender Sportfan und vor einigen Jahren selbst Kampfsportler. Nach der obligatorischen Verbeugung zur Begrüßung im Dojo, standen alle in Reih und Glied. Pfarrer Stefan Wissel hatte zur Segnung nicht nur eine Stola und Weihwasser mitgebracht, sondern auch ein Bokken, ein Kampfschwert aus Holz.
Er betonte, dass man nicht allen Menschen die Kampfsport betreiben es auf den ersten Blick gleich ansehe, aber neben der sportlichen Betätigung habe Kampfsport besondere Eigenschaften, neben der Körperbeherrschung, kennen Kampfsportler Disziplin, Menschlichkeit und moralische Überlegenheit. Denn jeder sei gleich, egal woher er komme und egal welcher Religion er angehöre, aber je mentaler man gestärkt sei, desto mehr gehe auch der Frieden einher. Und während Pfarrer die Sportler segnete, gab er ihnen im Namen Gottes Schutz und Segen auf den Wegen und beim Kampf. Und er selbst wünschte den Sportlern, unter denen auch einige Barbinger sind, besonderen Erfolg und dass alle weiterhin so eine wunderbare Gemeinschaft bleiben mögen.
Für das bedeutungsvolle Wochenende von Freitag, 23. bis Sonntag 25. September sind für die Weltmeisterschaft 800 Teilnehmer aus 23 Nationen in 200 Kategorien am Start im slowenischen Maribor. Und darunter 17 Teilnehmer aus Fabian Hilis Kampfsportschule. Fabian Hili selbst ist natürlich auch etwas aufgeregt, denn es gibt an so viel organisatorisches zu Denken, aber zum Glück habe ich Helfer wie die Barbinger Familie Dettenhofer. Deren Tochter Lea, die inzwischen 13-jährige hat im vergangenen Jahr in Salzburg den Weltmeistertitel nach Barbing geholt und ist auch in diesem Jahr wieder am Start. Die Daumen der Großgemeinde sind schon einmal für alle Teilnehmer aus Hilis Dojo fest gedrückt für das „Projekt Weltmeister“. ©Christine Kroschinski
Mit Gottes Schutz und Segen zur Weltmeisterschaft nach Slowenien – Pfarrei Barbing, Sarching, Illkofen
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