

Barbing. Ein Sonnenaufgang auf einer Erhöhung ist beeindruckend und es gibt wohl kaum etwas Schöneres, wenn die aufgehende Sonne die Wolken am Himmel in wunderbare Farben taucht. Zu diesem Anblick lud am 8.7. alle Jugendlichen und Junggebliebenen die Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen ein.
„Aurora habet aurum in ore” lautet das berühmte Sprichwort „Morgenstund‘ hat Gold im Mund“ im lateinischen Original, das sich wohl jeder schon einmal anhören musste, der es früh am Morgen einfach nicht aus den Federn schafft. Naturliebhaber wissen aber auch, dass es kaum etwas schöneres gibt als noch vor dem Sonnenaufgang aufzustehen und die aufgehende Sonne zu beobachten, wenn sie erst die Wolken am Himmel in wundersame Farben taucht, um schließlich gleißend orangerot aufzusteigen. Beeindruckender ist dieses Schauspiel auf Anhöhen und Bergen. Doch vor dem Lohn das Naturschauspiel in allen Facetten erleben zu dürfen, stand erst einmal die Arbeit.
Und so brachen auf Initiative der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen und unter Organisation von Johanna Kralitschek und Lukas Geser 13 Teilnehmer um 0.20 Uhr auf und wanderten in Richtung Salvatorkirche und Walhalla zur Hammermühle in Richtung Unterlichtenwald entlang nach Lichtenberg. Bei einer Nachtwanderung zum Sonnenaufgang erlebt man die Tour ganz anders als untertags. Bis auf die dreizehnköpfige Gruppe um Johanna Kralitschek und Lukas Geser, keine Menschenseele weit und breit und absolute Ruhe.
Rund drei Stunden und fünfzig Minuten brauchten die Teilnehmer, darunter Jugendliche ab 14 Jahren und jung gebliebene, bis zur Ankunft bei der Kirche Lichtenberg. Die Zeit vor dem Sonnenaufgang nutzte man für eine Andacht mit Pfarrer Stefan Wissel, um sich dann um 5.19 Uhr gemeinsam bei einem Frühstück den Sonnenaufgang anzusehen. Das Frühstück hatten die Pfarrgemeinderätinnen Margret Haslbeck und Julia Boronowski organisiert. Es dauert nicht lange, dann schimmerte es am Horizont erst gelb, etwas später leuchtet er rot oder orange, bis er irgendwann zu glühen scheint. Ein beeindruckendes Schauspiel.
Spätestens, als man die Wärme der ersten Sonnenstrahlen zu spüren begann, waren die 13 Kilometer Fußmarsch und 360 Höhenmeter und das frühe Aufstehen, beziehungsweise gar nicht schlafen gehen vergessen. Bilder Johanna Kralitschek/Bericht C. Kroschinski
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