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16. Juli 2026
Aus der Jahreshauptversammlung des Hilfsvereins „Hoffnung für die Menschen in Mbano“: erste Baumaterialien für Schulbau werden angeliefert

Barbing.  „Bildung schenkt Zukunft – gemeinsam bauen wir nun eine Schule in Mbano“, so lautet das ehrgeizige Ziel des Hilfsvereins „Hoffnung für die Menschen in Mbano“.  Eine Krankenversorgung und ein Brunnen auf einem eigenen Grundstück konnte bereits realisiert werden. „Mit Hilfe und Spenden schaffen wir das Herzensprojekt Schulbau“, ist Pfarrvikar Reginald Uzoho überzeugt, er ist der Gründer des Vereins . Am 16.7. zog man im Rahmen der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung Bilanz.

Nach einer herzlichen Begrüßung der Mitglieder, die insbesondere auch Pfarrvikar Reginald Uzoho sowie Bürgermeister Dominik Schindlbeck galten, berichtete Vorsitzender Thomas Schachtner über die Arbeit des mittlerweile 130 Mitglieder zählenden Hilfsvereins. Dies mit dem Ziel ältere und kranke Menschen in der Region Mbano regelmäßig medizinisch zu betreuen und ihnen Zugang zu wirksamen Medikamenten zu gewähren. Das Projekt einer angestellten Krankenschwester und einem Arzt, der einmal monatlich Untersuchungen vornimmt, läuft hervorragend.

Im Rahmen des Heimpflegeprojekts werden aktuell 25 Personen medizinisch betreut, die täglich von einer ausgebildeten Krankenschwester besucht werden. Wie der Vorsitzende berichtete, dürfen zu den monatlichen Arztbesuchen auch Patienten kommen, die nicht im Heimpflegeprojekt aufgenommen sind. Im Rahmen einer Vorstandssitzung habe man beschlossen, dass auch diesen Patienten verordnete Medikamente vom Hilfsverein bezahlt werden. Einmal jährlich werde im Rahmen des Aufenthalts von Pfarrvikar Reginald, bisher immer im Januar, ein Gesundheitstag sowie ein Frauentag initiiert.

Besonders stolz berichtete Schachtner, dass der Brunnenbau und damit eine gesicherte Wasserversorgung auf dem erworbenen und bereits eingezäunten Areal im vergangenen Jahr abgeschlossen werden konnte und man sich nun den Planungen zum Bau eines Kindergartens und einer Schule widmen könne. Die Kostenschätzung des Planungsbüros für die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 80.000 Euro. „Eine Summe, die wir in der nahen Zukunft vermutlich nicht aufbringen können“, bedauerte Schachtner und ergänzte, dass sich die „Hoffnung Chinoso Foundation“ gemeldet hätte und auf die immer stärker steigende Inflation hinwies und bat, doch bald mit dem Bau zu beginnen. „Die Menschen in Nigeria sind durchaus bereit, auch ein Gebäude zu benutzen, selbst wenn es noch nicht vollständig fertig gebaut ist“, so die Feststellung.

Eine neuerliche Kostenschätzung für den Rohbau würde sich auf 56.000 Euro belaufen. Man kam somit überein, den Schulbau, mit drei Räumen für die Vorschulkinder, Ärztezimmer, Schulküche, Lehrerzimmer und Versammlungsraum im Erdgeschoss sowie sechs Klassenzimmer und zwei Wohnungen für die zwei Ordensschwestern, die sich um den Schulbetrieb kümmern, im Obergeschoss in Auftrag zu geben. Natürlich werde es auch in jedem Stockwerk Toiletten geben. Bereits in der nächsten Woche können erste Baumaterialien für den Schulbau angeliefert werden, freute sich Schachtner, der ferner vom gelungenen Fastensuppenessen, einem Informationsnachmittag in Sarching, einem Benefizkonzert und der Teilnahme an drei Adventsmärkten berichtete und betonte, dass somit Spendengelder in die Kasse gespült werden konnten.

Pfarrvikar Reginald dankte für die Leistungen und das Engagement in den vergangenen fünf Jahren. Dank zollte er auch dem VIzevositzenden Klemens Unger, der Kontakt zum Rotary Club Regensburg herstellte. Besonders freudig verkündete Father Reginald, dass am Wochenende nach der Jahreshauptversammlung die ersten Baumaterialien wie Sand, Kies, Steine und Zement geliefert werden.

Bürgermeister Dominik Schindlbeck zeigte sich angesichts des Erreichten und des Engagements des Vereins sehr beeindruckt und bedankte sich für die wertvolle Arbeit. Im Rahmen des Ausblicks wurde nochmals deutlich, dass man sich dem Kindergarten- und Schulbau widmen wolle sowie Aktionen, die weiteres Geld in die Kassen spülen. Bilder Pfarrvikar Reginald Uzoho/ Bericht C. Kroschinski

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