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16. Juli 2026
Der erste Biologieunterricht: Kita-Kinder auf spannender Zeitreise – das große Krabbeln im Kindergarten

Barbing. Große Augen, staunende Gesichter und jede Menge Mut: In der Kita St. Martin verwandelte sich der Garten in eine lebendige Forschungsstation. Der „Lustige Baby-Dino-Streichelzoo“ war zu Besuch und nahm die Mädchen und Jungen mit auf eine faszinierende Reise durch die Evolution. Für die kleinen Entdecker wurde es der erste und wohl auch spannendste Biologieunterricht ihres Lebens.

Die Zeitreise begann vor Millionen von Jahren in der Ära der Dinosaurier. Mit spielerischen Geschichten, echten Donausaurier Fossilien, aber auch mit aus den USA stammenden animierten Baby-Dinosauriern zum Streicheln weckte Arthur Baron von Wittken-Jungnik die Urzeit zum Leben. Die Kinder lernten, wie die sanften Riesen damals lebten, was sie fressen mussten und warum sie schließlich ausstarben. Absolutes Highlight für die Drei- bis Sechsjährigen war das Streicheln der „Baby-Dinos“, was bei allen für Begeisterung sorgte. Jedes Tier wurde kindgerecht erklärt, angefangen von Herkunft, Lebenserwartung, Ernährung und Lebensgewohnheiten. Doch die Reise stoppte nicht in der Vergangenheit, sondern schlug die Brücke bis in die heutige Tierwelt.

Die Kinder erfuhren, welche faszinierenden Lebewesen die Jahrmillionen überstanden haben und noch heute unter uns existieren. Plötzlich wurde die Theorie ganz lebendig: Echte Urzeit-Krabbeltiere, riesige Käfer, Riesen-Gespensterheuschrecken, afrikanische Riesenschnecken und exotische Tausendfüßler durften aus nächster Nähe beobachtet und unter vorsichtiger Anleitung sogar berührt werden. „Es war unglaublich, wie unvoreingenommen und neugierig Kinder an diese Lebewesen herangehen“, freute sich Kita-Leiterin Christina Dommer und ihr Team.

Der Besuch des „Schul- und Kindergartenzoos“, im Garten der Kita, zeigte eindrucksvoll, wie lebendige Naturkunde schon im Kindergartenalter die Begeisterung für die Tierwelt und den Artenschutz wecken kann. Ein unvergesslicher Tag, der den kleinen Forschern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Bilder Elli Scharnbeck/Bericht C. Kroschinski

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