Zum Hauptinhalt springen
22. August 2026
Mit Gottes Segen – Erweitertes und saniertes Feuerwehrgerätehaus und Haus der Vereine am 22.8. eingeweiht

Sarching. In Sarching feierte gefühlt das ganze Dorf mit vielen Besuchern aus den Nachbardörfern die Einweihung der Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses und dem Haus der Vereine. Dank und Lob für die Feuerwehr und seine vielen Ehrenamtlichen gab es nicht nur von geistlicher Seite, sondern auch von Bürgermeister und Planer. Dem Gottesdienst und Segen schloss sich ein Sommerfest von Feuerwehr und Schützenverein an.

„Ein Haus besteht aus Mauern, Fenstern und einem Dach aber zu einem Zuhause werde es erst durch die Menschen, die darin zusammen kommen“, leitete Pfarrvikar Reginald Uzhoho den feierlichen Gottesdienst im vollbesetzten Saal des Hauses der Vereine ein. Schon hier führte die zahlreichen Gäste der Weg durch den neu entstandenen Verbindungsbau mit einem kleinen Plattformlift für Rollstuhl oder Gehbehinderte Menschen, der einen barrierefreien Zugang ermöglicht. Der feierliche Gottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor Sarching unter Leitung von Susanne Appl umrahmt. Die Predigt des Festgottesdienstes nutzte der Geistliche um den vielen Ehrenamtlichen der Feuerwehr zu danken, deren Herzensangelegenheit es sei Menschen zu helfen und zu retten und dafür keinen Lohn erwarten. „Der Einsatz ist gelebte Nächstenliebe. Der traditionelle Leitspruch Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ verbindet den Dienst am Menschen mit einer humanitären Haltung und sind allen ein großes Vorbild“, so der Pfarrvikar, der im Anschluss den Verbindungsbau, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und alle Menschen die darin ein- und ausgehen feierlich segnete. Dem schlossen sich die Grußwortredner an. Sarchings Feuerwehrvorstand Thomas Eibl, oblag die große Begrüßung, aller Sarchinger, aller Besucher aus den Nachbardörfer, aber nicht zuletzt all denen, die am Bau beteiligt waren und die Gemeinde mit Bürgermeister Dominik Schindlbeck und den Gemeinderäten. Ein besonderer Gruß galt hier vor dem Bauleiter Manfred Baumgartner, dem Architekturbüro Huber mit Planer Gerhard Gramalla sowie den Planungsbüros Melzl und Schiefeneder Partner. Thomas Eibl machte deutlich, dass man mit der Erweiterung und dem sanierten Feuerwehrgerätehaus und dem Haus der Vereine mehr einweihe als ein Bauwerk aus Stein, Beton und modernster Technik. „Wir weihen heute ein neues, modernes Herzstück für unsere Dorfgemeinschaft, unser Ehrenamt und unsere Sicherheit ein“, betonte der Vorstand, der in seinen Großworten an die Notwendigkeit, mit neuem größeren Fahrzeug und klaren Vorgaben der Schwarz-weiß-Trennung der Hygienie und Sicherheit und neu Umkleiden erinnerte und wie aus einer Vorgabe für einen neuen Anbau die Vision wurde Synergien zu nutzen und das Haus der Vereine mit dem Gerätehaus zentral zu verbinden. „Damit schafften wir nicht nur die geforderten Räumlichkeiten für die Feuerwehr, sondern ordnete gleichzeitig die barrierefreie Zugangs- und Toilettensituation für den gesamten Komplex neu und setze umfassende Sanierungs- und Außenbaumaßnahmen im und um den gesamten Baukomplex um“. Eibl warf aber auch einen weiten Blick zurück und erinnerte an die Pioniere, die den Grundstock in Sarching legten und dankte all denen aus der großen Gemeinschaft, die an einem Strang ziehen. „Nur so kann ein solches Projekt gelingen“, resümierte er.

Auch Architekt Gerhard Gromalla war es in seinen Grußworten besonders wichtig, statt vielen Zahlen und Fakten oder Begrüßungsfloskeln den Wert und den Dank den Feuerwehrdienstleistenden in den Fokus zu stellen. „Denn Geschlecht, Rang, Herkunft, Beruf und Kontostand spielen keine Rolle, wenn die Frauen und Männer der Feuerwehren zu einem Einsatz gerufen werden. Es geht um selbstlose Rettung anderer und selbstlose Hilfe“, hob er hervor und zollte den Ehrenamtlichen Respekt, Dank und Anerkennung. „Eine Vision ist Wirklichkeit geworden“, freute sich das Gemeindeoberhaupt Dominik Schindlbeck und betonte, dass man ein Gebäude einweihe in dem Gemeinschaft stattfinde und das ein zentraler Mittelpunkt für Sarching ist. Dafür brauche es Menschen die eine Vision haben, aber auch Menschen die es umsetzen.

Einen besonderen Dank richtete er an Daniel Höchstetter und Sarchings Kommandant Daniel Riedhammer, die täglich auf der Baustelle anzufinden waren. „Das was ihr hier geleistet habt und zu eurem Herzensprojekt geworden ist, ist unglaublich viel wert“, lobte er. Lob ging auch an den Bauamtsleiter Manfred Baumgartner und das Architekturbüro und alle Beteiligten. Dabei hob er hervor, dass die Verbindung der Gebäude auch sinnbildlich dafür stehe, dass die Gesellschaft funktioniere, wenn Menschen gemeinsam wollen, sie Verantwortung übernehmen und Zusammenhalten und jeder seinen Teil dazu beiträgt.

Den Grußworten folgte die offizielle Schlüsselübergabe, ehe sich das Sommerfest von Feuerwehr und Schützenverein Sarching anschloss. Und genau hier zeigte sich, was bei Menschen die anpacken und machen möglich ist. Mitglieder beider Vereine kümmerten sich um Essen, Trinken und eine reichhaltig bestückte Kuchen- und Tortentafel. Für den hervorragenden und abwechslungsreichen musikalischen Part sorgte das weibliche Blasmusik-Ensemble „DonauBixn“ aus Wörth und Brennberg. Grod griabig war’s, das Sommerfest und die Besucher bewiesen ausgiebig Sitzfleisch und Standfestigkeit. Im Rahmen des Festes rückten dann auch die langjährigen und treuen Mitglieder der Gemütlichkeit Schützen in den Fokus (siehe gesonderter Bericht). ©Christine Kroschinski

Aktuelles