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05. Juli 2026
Pfarrei Illkofen feierte Herz-Jesu-Fest – Pfarrei verabschiedete und dankte dem ehemaligen Bürgermeister

Illkofen. Immer am dritten Sonntag nach Pfingsten, und das seit 1969, feiert die Pfarrgemeinde Illkofen das Herz-Jesu-Fest. In diesem Jahr hatte man es jedoch aufgrund der Fahnenweihen des TV Barbing und des Schützenvereins Eltheim auf den vergangenen Sonntag verschoben. Unter weiß-blauem Himmel blieb man ansonsten allen Traditionen treu.

Beim Herz-Jesu-Fest bündeln sich kirchliches Brauchtum und gemeindliches Miteinander. „Gott hat ein Herz für den Menschen. Jesus ist dieses Herz“, das ist die einfache Bedeutung des Herz-Jesu-Festes, bei dem seit eh und je der klerikale Anlass, mit heiliger Messe und feierlicher Prozession zum Donaudamm in Illkofen im Vordergrund steht. Sowohl in Fürbitten, als auch in der Predigt stand das Herz-Jesu und seine liebevolle Hingabe, die den Menschen die Erlösung brachte, im Mittelpunkt. Den feierlichen Gottesdienst, der von zahlreichen Gläubigen darunter auch Fahnenabordnungen der Vereine der Orte Illkofen, Auburg/Altach und Eltheim, Erstkommunion- sowie Firmkindern besucht wurde, zelebrierte Pfarrer Stefan Wissel.

Nach der Predigt dankte der Geistliche im Rahmen des Gottesdienstes und im Namen der Pfarrei dem inzwischen in Ruhestand befindlichen ehemaligen Barbinger Bürgermeister Hans Thiel mit einem Präsent. Der Geistliche hob dabei hervor, dass er Thiel schon beim Kartoffelschälen kennengelernt habe, ehe er in die Großgemeinde Barbing versetzt wurde. „Wenn der Bürgermeister umgänglich ist, dann stimmt’s auch in der Pfarrei“, zog Wissel sein Fazit. Er dankte Thiel für dessen Engagement und stets offenes Ohr und auch dessen Engagement in der Kirchenverwaltung, als er ihm einen Korb mit vielen gesunden Sachen überreichte. „Wir wollen, dass Du auch weiterhin gesund bleibst“, so der Geistliche.

Anschließend überreichte Professor Dr. Bojidar Andonov aus Eltheim im Namen der orthodoxen Kirche eine Ikone an Thiel. Thiel sagte herzlichen Dank und dass es ihm eine Ehre gewesen sei. Nach dem Gottesdienst, in dem man auch an Pfarrer Johann Striegl, dem ehemaligen Geistlichen der Pfarrei gedachte, ging es in Prozessionsordnung und dem Allerheilisgten unter dem Himmel, betend und singend und begleitet von einer Blaskapelle zum Donaudamm, wo eigens ein Altar aufgebaut war. Nach  einer Andacht und  in der nach der Segnung des Allerheiligsten Böllerschüsse in den Morgenhimmel hallten, ging es in der Sakramentsprozession zurück auf den Kirchplatz. Hier wurde erneut an einem herrlich geschmückten Altar gebetet. Traditionell gehört auch die Einkehr in Illkofen dazu. Im Pfarrheim Illkofen sorgten die „Freunde der kirchlichen Traditionen Illkofen GbR“ mit seinen Helferinnen und Helfern für die die Bratwürstl vom Grill und kühle Getränke. ©Christine Kroschinski

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