bg unterseite 01

Nähen für die gute Tat - Vorstandschaft des Frauenbundes Illkofen-Friesheim nähen und spenden Stoffmasken

Friesheim. Der Bedarf an Mund-Schutzmasken ist in Corona-Zeiten groß und die Vorräte sind knapp. Weil die professionellen Masken in Krankenhäusern gebraucht werden, hat sich die Vorstandschaft des KDFB Zweigvereins Illkofen-Friesheim mit Vorsitzender Gerda Skasik einige Abende Zeit genommen, um Stoffmasken oder auch sogenannte Mund-Nasen-Masken zu nähen. Diese werden an ein Seniorenheim, die Lebenshilfe und an die Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen gespendet.

In den schwierigen Zeiten der alles beherrschenden Corona Pandemie halten die Menschen zusammen. Wie vielerorts in Bayern und im Landkreis Regensburg läuft auch in der alten Schule in Friesheim die „Produktion“ von Stoffmasken auf Hochtouren. KDFB-Vorsitzende Gerda Skasik, ihre Stellvertreterin Silvia Rödig, Schriftführerin Helga Strauß sowie die Beisitzerinnen Irmi Bübl, Christine Kroschinski, Helga Neumeier und Irmgard Niedermeier haben mit Nadel, Faden und Nähmaschine die Initative ergriffen, als bei Vorsitzender Gerda Skasik, einer gelernte Schneiderin, die erste Anfrage kam, ob sie für ein Pflegeheim Behelfsmasken nähen könnte. Schnell war man Feuer und Flamme, da muss natürlich geholfen werden, das war Ehrensache.

Jeder selbst mit Mundschutz bewaffnet, trudelte mit seiner Nähmaschine oder dem Bügeleisen ein und begann unter Anleitung von Gerda Skasik, unter Einhaltung der Abstandspflicht, Stoffmasken zu nähen. Und wer nicht nähte, der schnitt Stoff zu, bügelte, zog Draht oder Gummiband ein oder schnitt Fäden ab. Teils wurde auch zuhause in Heimarbeit einiges erledigt und teilweise auch nur zu Zweit in der Alten Schule. Zu tun gab es genug und Arbeit für jeden. Zur Herstellung wurden Stoffreste, Tischdecken und Bettwäsche verwendet, die von den Damen ebenfalls gespendet wurden. „Das ist so ein tolles Miteinander“, freut sich die Truppe.

Skasik und ihren Mitstreiterinnen ist es wichtig, dass es sich um eine rein ehrenamtliche Aktion handelt, weil man helfen wollte. Und weil man sich zudem ran hielt, konnten rund 80 Stoffmasken genäht und gespendet werden. Darüber dürfen sich ein Senioren- und Pflegeheim,  die Lebenshilfe und nicht zuletzt die Pfarreiengemeinschaft freuen. Die Masken für die Pfarreiengemeinschaft werden Pfarrer Stefan Wissel übergeben. ©Christine Kroschinski