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06. Januar 2026
Dreikönigskonzert in der Pfarrkirche Barbing – Chorensemble Passerida erntet stehende Ovationen

Barbing. Der Obertraublinger Chor Passerida, unter Leitung von Susanne Appl aus Sarching lud am Dienstagabend, dem Dreikönigstag, zu einem musikalischen Abend in die Pfarrkirche nach Barbing ein, der der Bezeichnung Dreikönigskonzert und die musikalische Menschwerdung Gottes im Stall von Bethlehem alle Ehre machte. Der Chor machte den Besuchern ein großartiges musikalisches Geschenk und erntete stehende Ovationen. 

Klingen, Staunen, Innehalten – das Dreikönigskonzert des Chors Passerida ließ mit berührender und besinnlicher Musik, aber auch beschwingten Tönen festliche Stimmung aufkommen Die erwartungsvollen Zuhörer konnten in einem rund 60-minütigen Konzert noch einmal weihnachtliche Musik zum Jahreswechsel genießen. Schon die ersten Töne stimmten ein auf einen Abend voller Überraschungen, musikalischer Leckerbissen und besondere Klangfülle. Die zahlreichen Besucher in der fast bis auf den letzten Platz voll besetzten Pfarrkirche warteten mit Spannung auf die Eröffnung des Konzerts, als der Chor im Altarraum Aufstellung nahm. Geradezu harmonisch fügte sich das Ensemble des Chors Passerida, die allesamt mit roten Schals Aufstellung genommen hatten, zwischen den geschmückten Weihnachtsbäumen am Altar ein. Ein behutsamer Beginn, der wie ein tiefes Einatmen wirkte und ein Versprechen für einen ganz besonderen Konzertabend war.

Die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Susanne Appl umspannten stilistisch einen inhaltlich weiten Bogen des weihnachtlichen Singens, von traditionell bis modern und präsentierten sich dabei als klanglich ausgewogener Chor, der unter musikalischer Begleitung von Doris Schwager am E-Piano zur Höchstform auflief. Chorleiterin Susanne Appl bewies in ihrer Programmgestaltung wunderbares Fingerspitzengefühl: mehrstimmige Weihnachtsliedsätze wurden höchst differenziert und transparent zelebriert und das Gesamtprogramm überraschte mit einer besonderen musikalischen Harmonie. Der mehrstimmige Gesang verschmolz zu einem Klangbild, das Wärme, Ruhe und nochmals Weihnachtsstimmung verströmte, mit einer musikalischen Tiefe, spürbarer Hingabe und einer Singfreude, die direkt ins Herz ging.

„Mitten in der kalten Nacht“ wurde zum Auftakt gesungen und die klaren Stimmen waren Balsam für die Seele und der Chor nahm im Programmverlauf das Publikum mit auf eine facettenreiche Klangreise. Musikalisch hatte das Konzert Erwartung, Verheißung und Erfüllung zum Thema und führte mit großem Einfühlungsvermögen auf das Mysterium, der Geburt Christi hin. Auf dem Programm standen ausgesprochen klangschöne Werke, die sich, ob nun klassisch angehaucht, traditionell oder als Gospel und Spiritual zu einem farbenreichen Ganzen zusammenfügten und atmosphärisch dicht von der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem berichtete und die Weihnachtsgeschichte mit Engel, Hirten, die Anbetung bis zu den Heiligen Drei Königen auf höchstem Niveau nachklingen ließ.

So richtig musikalisch farbenreich gelang die Textausdeutung des Wunders, das in der Heiligen Nacht geschah, dem Stern der den Weisen aus dem Morgenland den Weg wies und dem Höhepunkt, als sie Jesus in der Krippe fanden. Ergreifend schön und herzerwärmend war es, was der Chor seinen Zuhörern bot. Gänsehaut Feeling und tief empfundene Gefühle kamen dabei zur Geltung. Fein abgestimmte herzergreifende musikalische Weihnachtsfreude zum Zurücklehnen, Lauschen und Genießen. Der Chor kam natürlich der Bitte seines begeisterten Publikums nach einer Zugabe gerne nach, nach diesem anrührenden Ohrenschmaus. Die begeisterten Zuhörer dankten es dem Chor mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen, wie sehr ihnen das Konzert gefallen hatte. ©Christine Kroschinski

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