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Alexander (Moik) Karl spendete aus eigener Tasche für den Sozialfonds der Pfarrei

Barbing. Der Barbinger Alexander Karl, besser bekannt unter dem Spitznamen  „Moik“, selber ein Herzblutmusiker und bekannt wie der sprichwörtliche „Bunte Hund“, hat es sich in den vergangenen neun Jahren zum Hobby gemacht, Konzerte zu organisieren und dies inzwischen sehr professionell. Doch anders als bei einem professionellen „Eventmanager“ wirtschaftet er nicht in die eigene Tasche, sondern stiftet den Reingewinn stets für soziale Zwecke. So konnte sich bereits ein kleines Mädchen mit Handicap über eine Reittherapie freuen oder auch verschiedene Vereine oder caritative Einrichtungen über einen Extra-Zuschuss, wie der Barbinger Verein  des Frankreichaustauschs „Barbing-Duras“ und wie in den vergangenen vier Jahren der Sozialfonds der Gemeinde Barbing oder der Sozialfonds der Pfarrei.

In den Anfängen spielte wiederholt die STS Coverband „Auf a Wort“ im ausgebuchten Saal des Hotels Held in Irl. Mit der Regensburger Rock´n´Roll Band Chris & The Sidepipes und dem Special Guest June Cherry holte er die 50-er und 60-er Jahre mit Stil und Power auf die Bühne. Moik gelang es, dass mit Concha Pagliarini, Peter Homberg und Manfred Schmidt zwei Saarländer und ein Pfälzer die Oberpfälzer Bühne in Irl rockten. Ein Jahr später kamen diese sogar noch einmal nach Regensburg, um zusammen mit dem Illkofener Sänger und Songwriter Michael Lex für den guten Zweck zu singen.

Selbst Kabarettisten wie Markus Langer, holte er auf die Bühne nach Irl. Doch in diesem Jahr wurde coronabedingt nichts aus einem Konzert für den guten Zweck. Aber für den Barbinger Alexander Karl kein Grund nicht dennoch zu spenden, dann halt aus der eigenen Tasche. „Gerade in diesen Zeiten ist es für mich sehr wichtig die Tradition aufrecht zu erhalten“, so der Herzblutmusiker, der einst als kleiner Steppke bei der Barbinger Jugendblaskapelle und bei Helmut Stangl das Schlagzeugspielen lernte. Dieser Tage übergab er nun Pfarrer Stefan Wissel 200 Euro für den Sozialfonds der Pfarrei. Pfarrer Stefan Wissel bedankte sich bei Alexander Karl, dem nicht nur sein Heimatort am Herzen liegt, sondern vor allem auch die Menschen, die dort wohnen und noch mehr diejenigen, die finanziell nicht so gut gestellt sind. ©Christine Kroschinski