bg unterseite 01

Baseballluft geschnuppert - Minis warfen Blick hinter die Kulissen der Regensburger Guggenberger Legionäre –

Barbing. In Amerika erfreut sich Baseball größter Popularität, in Deutschland gilt es immer noch als Randsportart und eher exotisch, wenngleich die Guggenberger Legionäre (früher Buchbinder Legionäre) seit 1995 ununterbrochen in der 1. Bundesliga Süd spielen und zehnmal die Ligarunde als Erster abschlossen und fünf Mal den Deutschen Meistertitel nach Regensburg holten. Zur Begeisterung der Barbinger Ministranten durften sie am Sonntag nach dem Gottesdienst Baseballluft schnuppern.

Nach dem sonntäglichen Gottesdienstbesuch am 13. Juni, in der Pfarrkirche Barbing, schwangen sich 20 Ministrantinnen und Ministranten sowie Pastoralassistent Tobias Henrich und ein Vater der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen auf ihre Drahtesel und fuhren in den Regensburger Stadtteil Schwabelweis, zur Heimspielstätte der Guggenberger Legionäre. Nach einer kurzen Pause und einem Snack gab es gleich zu Beginn für jeden der Minis ein Gastgeschenk und zwar nigel-nagelneue Baseball Caps mit dem Emblem der Regensburger Mannschaft. Schon von dem Gastgeschenk schwer beeindruckt, steigerte sich dies bei der Stadionführung durch Vorstand Sven Fischer.

Zur Stadionführung gehörte auch ein Blick hinter die Kulissen, inklusive Stadiontechnik, der europaweit einzigartigen Trainingshalle und Mannschaftskabinen und nicht zuletzt das Sportinternat. Elie Musoni, Spieler der 2. Mannschaft und Internatsschüler, der 2019 U15 Europameister wurde, öffnete für die Minis der Pfarreiengemeinschaft sogar sein Internatszimmer.  Doch es kam noch besser, denn nach der Stadionführung kam der sportliche Teil: Elias von Garßen, Spieler der 1. Mannschaft der Guggenberger Legionäre, Elie Musoni sowie Allyson Ivey aus der Baseball Damenmannschaft coachten die Ministrantinnen und Ministranten in zwei Teams. Zuerst im Wurftraining, dann im Schlagtraining und dann späterem Wechsel. Angesichts ihrer Leidenschaft der drei aktiven Spieler für den populären amerikanischen Sport, sprang sofort der Funke über und alle drei „Coachs“ schafften es die jugendlichen Ministranten zu motivieren und für diesen Sport zu faszinieren, allein schon mit dem Klang, wenn der harte Spielball mit dem Schläger zusammentrifft. Das weite und gezielte Werfen und Schlagen benötigt Präzision, Koordination sowie Schnelligkeit und das Fangen mit dem großen Handschuh viel Übung und Konzentration. Alles zusammen bildet die Grundlage für erfolgreiche Spiele, die nur im Team gewonnen werden können.

Und selbstverständlich gab auch eine Erläuterung zu den Regeln und Grundlagen eines Baseball-Spiels, bei dem aufgrund seines amerikanischen Ursprungs alle gängigsten Begriffe und Fachausdrücke in Englisch sind. Pitcher (Werfer), Catcher (Fänger), Schlagmann (Batter), Homeplate (Abschlagspunkt) waren nur einige davon. Zum krönenden Abschluss des aufregenden Tages ging es zum Burgeressen ins „Beach House“, dem Restaurant der Armin-Wolf-Arena. Und fast wären einige nicht zum Essen gekommen, soviel hatten sie zu erzählen um den Tag mit seinen vielen Ereignissen Revue passieren zu lassen. Pastoralassistent Tobias Henrich war selbst ganz begeistert und meinte: „Wir konnten Einblicke in das Leben im Sportinternat, den Profi-Baseball-Sport und nicht zuletzt die Guggenberger Legionäre gewinnen. Besonders beeindruckend war, mit wie viel Engagement man sich dort diesem Sport widmet und auch für unsere Fragen ansprechbar war.“ Bericht C. Kroschinski/Bilder privat