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Verabschiedung Pfarrvikar Gerhard Schedl – Neue Aufgabe in Walderbach – Spuren hinterlassen

Illkofen. Bei einem von ihm selbst zelebrierten Gottesdienst am Sonntagmorgen in der Pfarrkirche Illkofen wurde Pfarrvikar Gerhard Schedl von der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen herzlich verabschiedet. Wegbegleiter wie Gemeindereferentin Susanne Hermann und auch die Sprecher des Pfarrgemeinderates würdigten das Wirken in der Pfarreiengemeinschaft und überreichten Geschenke. Im Anschluss des Gottesdienstes hatte man einen kleinen Stehempfang vorbereitet, damit sich auch die Gläubigen von dem Seelsorger verabschieden konnten.

Die Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen verabschiedete am vergangenen Sonntag Pfarrvikar Gerhard Schedl in der Pfarrkirche Illkofen, der nach vierwöchiger Urlaubsvertretung in Pfatter, eine neue Stelle in Walderbach/Neubäu antreten wird. Pfarrer Stefan Wissel sagte schon am Samstagabend in Barbing „Pfiat Gott“. Seit Oktober 2019 wirkte Pfarrvikar Gerhard Schedl in der Pfarreiengemeinschaft zur seelsorglichen Mithilfe.

Ehe sich am Ende der Eucharistiefeier der Pfarrvikar bei seinen beiden Mitbrüdern Pfarrer Stefan Wissel, Pfarrvikar Reginald Uzoho, den Gläubigen, dem Pfarrgemeinderat, den Ministranten, Mesnerinnen und hier vor allem Brigitte Berger aus Illkofen, den ehrenamtlich Mitwirkenden der Pfarreien sowie Bürgermeister Hans Thiel,  für die gute Zusammenarbeit, die gemeinsam verbrachte Zeit, das ihm entgegengebrachte Vertrauen und geschenkte Wohlwollen bedankte, ließ Gemeindereferentin im Namen von Pfarrer Stefan Wissel und der Pfarreiengemeinschaft die vergangenen zwei Jahre Revue passieren und stellte dabei besondere „Hotspots“ heraus, verbunden mit dem besten Dank für das Wirken.

„Seit Oktober 2019 bist du eine große Stütze im seelsorgerlichen Leben bei uns gewesen. Du hast in allen drei Pfarreien und in allen Orten von Barbing bis Eltheim Gottesdienste gefeiert, ob Weihnachten, Ostern, Fronleichnam, Pfingsten, hast Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet, Andachten, Prozessionen und die feierliche Gestaltung von Anbetungsgottesdiensten gestaltet“, erinnerte Hermann und ergänzte, dass Pfarrvikar Schedl sich für die Menschen und deren Leben interessierte. Mit ihm ein Seelsorger in die Pfarrei gekommen war, bei dem die Menschen spürten, er meine es gut mit ihnen. „Du warst eine Bereicherung“, konstatierte die Gemeindereferentin und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen, ehe sie ihm ein Präsent überreichte und meinte, dass Pfarrvikar Schedl in den Herzen und der Erinnerung der Pfarrangehörigen einen guten Platz und Spuren hinterlassen werde.

Auch Pfarrhaushälterin Irmtraud Heigl, die seit dem Einsatz des Pfarrvikars öfter in der Pfarreiengemeinschaft ein gern gesehener Kirchenbesucher war, wurde mit einem Blumenstrauß bedacht. Auch die Pfarrgemeinderatssprecher aus der Pfarreiengemeinschaft, Elisabeth Regensburger für Barbing, Roswitha Spreiter für Illkofen und Karl Haslbeck für Sarching verabschiedeten sich mit herzlichen Worten und hoben hervor, dass Pfarrvikar Schedl in den Gläubigen in den beiden letzten Jahren ein vertrauter und gern gesehener Zelebrant war und man ihn aufgrund seines herzlichen und freundlichen Auftretens zu schätzen gelernt habe. Grade seine seelsorgliche Mithilfe war gerade in der schweren Zeit ein großer Gewinn. „Durch ihr Engagement und ihre große Empathie haben sie viele Menschen in schweren Zeiten begleitet, gestützt und getröstet“, betonte Elisabeth Regensburger, ehe sich ihr Roswitha Spreiter und Karl Haslbeck anschlossen und ihm jeder im Namen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltungen Geschenke überreichte.

Sichtlich gerührt ob der herzlichen Dankesworte, hob Pfarrvikar Gerhard Schedl hervor, dass er sich freuen würde, wenn man in Verbindung bliebe ob in Gesprächen, bei zufälligen Treffen oder im Gebet. Zufällige Treffen wären öfter möglich, denn der Geistliche bleibt auch während seines Einsatzes in Walderbach/Neubäu in Donaustauf wohnen. Um mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und auch die Gastronomie zu unterstützen, geht er auch gerne in Cafés oder Eisdielen, obwohl er eigentlich kein „Süßer“ sei, merkte der Seelsorger lächelnd an und schickte noch einmal ein herzliches „Vergelt’s Gott“ hinterher. Beim anschließenden Stehempfang im Pfarrgarten Illkofen, nahmen auch Bürgermeister Hans Thiel, Pfarrvikar Reginald Uzoho und viele Gläubige die Gelegenheit wahr, sich zu verabschieden und noch einmal persönliche Worte an den Geistlichen zu richten und persönliche Wünsche mit auf den Weg zu geben. ©Christine Kroschinski