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Jahresversammlung des Frauenbundes Sarching – Großen Zuspruch erfahren

Sarching - Mit welchem Enthusiasmus und Begeisterung der KDFB Sar-ching das Gemeindeleben prägt, wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung deutlich. Ob kirchliche Feste oder Bräuche sie sind dabei. Pandemiebedingt blickte man auf zwei engagierte Jahre zurück. Das Stimmungsbild hin-sichtlich der sich jährlich erhöhenden Beiträge war deutlich: man ärgert sich.

Der eindrucksvolle Bericht von Schriftführerin Jutta Raith, am 28.4 im Landgasthof Geser, rückte die vielfältigen Aktivitäten in den Mittelpunkt. Krankheitsbedingt musste sich die erste Vorsitzende Christa Karl entschuldigen lassen und so oblag es ihrer Stellvertreterin Monika Beiderbeck durch die Versammlung zu leiten. Es war schon deutlich zu spüren, wie sich die Damen des KDFB Zweigvereins Sarching freuten, anlässlich der Jahreshauptversammlung zusammenzukommen. Monika Beiderbeck konnte insbesondere auch Pfarrer Stefan Wissel und Pfarrvikar Reginald Uzoho aufs herzlichste willkommen heißen. Wenngleich die Pandemie den vielen geplanten Veranstaltungen dazwischen grätschte, so machte der Rückblick dennoch deutlich, wie engagiert man ist. Ob Weltgebetstag, Palmbuschen- und Kräuterbuschenbinden, Maiandachten, Oktoberrosenrkänze und die Beteiligung an kirchlichen Festen gehören für die Frauen einfach dazu.

Ferner beteiligte man sich an der Gestaltung von Adventsfenstern und spielte für seine Mitglieder sogar Nikolaus. Als auf ein besonders gelungenes Ereignis blickte man auf das 40-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr zurück. Das soziale Engagement wird man nächster Tage wieder unter Beweis stellen, denn man werde die Einnahmen in Höhe von 450 Euro aus dem Palmbuschen und Kräuterbuschenverkauf spenden. Vizevorsitzende Monika Beiderbeck  informierte die anwesenden Mitglieder ferner über den derzeitigen Sachstand hinsichtlich der Beitragserhöhungen. Der bisherige Jahresbeitrag von 25 Euro wurde für das Jahr 2021 auf 30 Euro erhöht. Die Differenz von fünf Euro habe die Diözese übernommen. Für das Jahr 2022 kam die Vorstandschaft überein, dass man statt der fälligen 32 Euro nur 25 Euro von den Mitgliedern einziehe und die sieben Euro Differenz aus der Zweigvereinskasse bezahle. Allerdings werde sich der Beitrag nun jährlich um zwei Euro erhöhen, so dass bis zum Jahr 2030 ein Betrag von 48 Euro fällig sei.

Monika Beiderbeck machte deutlich, dass sie die Erhöhung fast schon unverschämt empfinde, denn die Mehrheit der Mitglieder seien Rentnerinnen. Im Rahmen der Sitzung zeichnete sich auf Nachfrage unter den Mitgliedern auch ein klares Stimmungsbild ab: die Mitglieder ärgern sich und empfinden den Beitrag zu hoch. Wie Monika Beiderbeck verdeutlichte wolle man nichts über das Knie brechen und entweder in einer Mitgliederversammlung im September oder aber im Rahmen der nächsten Jahreshauptversammlung im Zuge der anstehenden turnusmäßigen Neuwahlen noch einmal darüber sprechen und dann eine Entscheidung treffen. Eines sei auf alle Fälle klar eine Gemeinschaft für die Pfarrei und die  Damen aus Sarching wolle man auf jeden Fall bleiben, denn auch Traditionen wollen weiter gepflegt werden.

Pfarrer Stefan Wissel lobte das Engagement der Frauen und könne die Verärgerung verstehen. Noch lässt sich der Frauenbund aber keine grauen Haa-re wachsen und plant für 2022 wieder einiges, wie Muttertagsfeier (12.5.), Maiandacht (15.5.) und natürlich auch das Kräuterbuschenbinden. Bei der an-schließenden Tombola, das immer wie-der ein Highlight ist, gingen die Lose weg, wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Aber auch den treuen Mitgliedern schenkte man besondere Aufmerksamkeit und so konnten im feierlichen Rahmen Ulrike Geser für ihre 20-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen und Hedwig Mazur für ihre 40-jährige Treue mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet werden  ©Christine Kroschinski