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Barbinger Ministranten auf großer Fahrt mit Pfarrer und Pastoralassisten - Abwechslungsreiches Programm

Barbing/Sarching/Illkofen. Die Großgemeinde Barbing hat sie wieder, die 35 Ministrantinnen und Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft, die sich am Ostermontag zusammen mit Pfarrer Stefan Wissel und Pastoralreferent Tobias Henrich auf den Weg nach Italien machten. Auf dem fünftägigen Ausflug stand ein abwechslungsreiches Programm.

Am Ostermontag, nachdem das Gepäck verstaut war, traten 35 Ministrantinnen und Ministranten ab 13 Jahren der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen zusammen mit Pfarrer Stefan Wissel und Pastoralreferent Tobias Henrich ihre Reise nach Italien an. Als Betreuer hatten sich die Oberministranten bereit erklärt. Nachdem der Bus die Großgemeinde verlassen hatte, erteilte Pfarrer Stefan Wissel für die folgenden Tage in der Region Venetien den Reisesegen.

Nach Ankunft am Zielort und nach einigen Pausen richtete man sich in der Unterkunft ein und ließ den Abend gemütlich ausklingen. Der Dienstag gehörte der  Stadt Venedig, der auf Holzpfählen erbauten Stadt. Weder der Dogenpalast, noch die Rialto- und Seufzerbrücke, noch der Markusplatz und Markusdom wurden bei der Besichtigungstour ausgelassen. Beeindruckt war man von den engen Gassen und den historischen Gebäuden Venedigs, in denen auch die Moderne mit Hard Rock Cafe oder Fast Food Restaurant Einzug gehalten haben.

Der Mittwoch gehörte dem Gardasee, genauer dem wunderschönen Ort Bardolino, ehe man sich am Nachmittag in Richtung Soldatenfriedhof nach Costermano oberhalb der Stadt Garda aufmachte. Rund 22.000 deutsche Soldaten und andere Kriegstote fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Der Friedhof, der aus drei terrassenförmig angelegten Gräberfeldern besteht, die mit Purpurheide bepflanzt sind. Die Gräber sind durch steinerne Platten gekennzeichnet. Bedächtig ging man den angelegten Weg durch die Gräber zum höchsten Punkt des Hügels, auf dem ein Steinaltar sowie ein acht Meter hohes Stahlkreuz thront, das vom Ebersberger Kunstschmied Manfred Bergmeister geschaffen wurde.

Am Donnerstag  besichtigte die Stadt Padua, die sich viel von ihrem alten Charme erhalten hat und vor allem für die Scrovegni-Kapelle mit den Fresken von Giotto und der überwältigenden Basilika des Heiligen Antonius aus dem 13. Jahrhundert bekannt ist. In der Basilika mit Kuppeln im byzantinischen Stil und bemerkenswerten Kunstwerken befindet sich auch das Grab ihres Namenspatrons, das man natürlich besichtigte. Beim Bummel durch die wunderschöne Altstadt bestaunte man auch die Arkadengänge, die sowohl vor Sonne als auch Regen schützen.

Den Ministranten blieb natürlich auch genug Zeit das italienische Flair, das Eis oder auch das hervorragende Essen zu genießen. Viel zu schnell vergingen die herrlichen Tage, war man sich einig, als man sich am Freitag mit ganz vielen Eindrücken und Erinnerungsstücken auf den Weg in Richtung Heimat machte. Bilder Pfarrer Stefan Wissel/Bericht C. Kroschinski