

Friesheim. Der auf Initiative von Pfarrvikar Reginald Uzoho gegründete Hilfsverein „Hoffnung für die Menschen in Mbano“ blickte während der Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück und schaute vor allem auch nach vorn.
Vorsitzender Thomas Schachtner berichtete über die Arbeit des inzwischen auf 88 Mitglieder angewachsenen Vereins, der am 10. Juni des vergangenen Jahres gegründet wurde, mit dem Ziel ältere und kranke Menschen in der Region Mbano regelmäßig medizinisch zu betreuen und ihnen Zugang zu wirksamen Medikamenten zu gewähren. Mit einer angestellten Krankenschwester und einem Arzt, der einmal monatlich Untersuchungen vornimmt, soll der erste Schritt getan werden. Schriftführerin Anita Gröschl erinnerte in ihrem Vortrag an die Gründungsversammlung, mit der man mit 18 Gründungsmitgliedern die Arbeit aufnahm. Vorsitzender Thomas Schachtner ergänzte die Ausführungen und erläuterte die Arbeit der Vorstandschaft, mit Eintrag ins Vereinsregister und der Webseite, mit der man die Mitglieder stets am Laufenden halte. Im Rahmen zweier Vorträge habe man ferner über die Ziele des Hilfsvereins informiert und konnte so nicht nur weitere Mitglieder, sondern auch einige beeindruckende Spenden akquirieren. Mit Apotheker Konrad Kaiser gewann man einen aktiven Mitstreiter, der Flyer und Werbeplakate drucken ließ. „Eine sehr schöne Aktion“ lobte Vorsitzender Thomas Schachtner, der desweiteren davon berichtete, dass man als Hilfsverein das Friedenslicht von Bethlehem in allen drei Pfarreien verteilte und ein Fastensuppenessen in Sarching initiierte.Anfang dieses Jahres flog Pfarrer Reginald Uzoho in seine Heimat Nigeria und begann die ersten Strukturen aufzubauen. Er konnte dank seiner Kenntnisse vor Ort eine Krankenschwester finden, die über ein eigenes Motorrad verfügt und einmal monatlich ihr Feedback abgibt. Auch konnten für das erste Halbjahr ausreichend Medikamente gekauft werden und Menschen untersucht werden. Father Reginald hielt alle während dieser Zeit mit Bildern auf dem Laufenden. Schon emotionaler war der Bericht von Pfarrvikar Reginald selbst, der nach drei Jahren das erste Mal auch wieder seine Mutter und Geschwister in die Arme schließen konnte.
Der Aufenthalt und die Arbeit von Pfarrvikar Reginald Uzoho war sehr erfolgreich. Inzwischen können derzeit 20 Menschen regelmäßig mit Medikamenten versorgt werden, die vor allem an Herz-Kreislaufbeschwerden oder Diabetes leiden. Aber auch Medikamente gegen Typhus oder Malaria und Magengeschwüre stehen vor Ort zur Verfügung. Für viele der Hilfsbedürftigen sei es das erste Mal gewesen, dass sie von einem Arzt untersucht wurden, da sie es sich sonst schlicht nicht leisten könnten. Dass man noch viel mehr Ziele und Visionen habe, davon berichtete Vizevorsitzende Frieda Eberl. Derzeit plane man die Ausstattung der Krankenschwester mit Medikamenten für das zweite Halbjahr und sei schon stolz, dass man Dank der Spender und Mitglieder schon viel bewegen konnte.
Großes Ziel wäre es eine feste Krankenstation zu bauen, damit auch schwerer Kranke versorgt werden können, aber dazu müsste ein Grundstück erworben und ein Gebäude gebaut werden. Aber in so einem Land wie Nigeria, fehle es bei der armen Bevölkerung an so vielem, wie dem Zugang zu Wasser oder auch der Förderung und Bildung von Kindern. Doch dies seien natürlich Visionen, aber auch davon lebe ein Verein. Aber dies alles hänge natürlich auch davon ab, wie sich der Verein entwickle. Man habe unter anderem auch Kontakt zu anderen Hilfsorganisationen aufgenommen um eventuell öffentliche Fördergelder zu generieren. Hier bleibe man auf jeden Fall am Ball.
Großes Lob und Respekt zollte Pfarrer Stefan Wissel und Bürgermeister Hans Thiel dem Verein, der innerhalb so kurzer Zeit dennoch viel bewegen konnte. „Dank der engagierten Vorstandschaft ist die Seriösität des Vereins gesichert und man weiß dass die Gelder gut verwaltet werden“. Bereits am 29. Mai um 19 Uhr plane der Verein einen Lichtbildervortrag im Pfarrheim Illkofen. Hier wird Pfarrvikar Reginald Uzoho über seinen Besuch in Nigeria berichten.
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