Friesheim/Illkofen. Ein wunderbarer Tagesausflug liegt hinter dem KDFB Illkofen-Friesheim. Ziel war die die im Jahr 898 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Nördlingen, die aufgrund seiner Lage bedeutender Handelsplatz war und im Zentrum des Kraters liegt, der vor 15 Millionen Jahren bei einem Meteoriteneinschlag auf der schwäbischen Alb entstand.
Der KDFB Illkofen-Friesheim startete am vergangenen Samstag zu seinem Jahresausflug, der heuer an der „Romantischen Straße „ im Landkreis Donau-Ries in die Große Kreisstadt Nördlingen führte. Schon bei der Abfahrt um sieben Uhr verhieß der Himmel und Sonne schönstes Frühlingswetter. Schon die Anfahrt mit dem Bus bot den Teilnehmern zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten, die aber im Rahmen einer interessanten Stadtführung noch getoppt wurden. Die einstige Freie Reichsstadt Nördlingen hat nicht nur eine außergewöhnliche Lage, denn diese liegt im Zentrum des Kraters, sondern sie ist auch von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben. Wie die Stadtführer erläuterten, seien in Nördlingen die schönsten Ecken „rund“.
In beeindruckender Dichte zeigen Patrizierhäuser stolz ihre Giebel, stehen die Siedlungen wohlhabend gewordener Handwerker idyllisch am Ufer der Eger und verweisen einige Marktplätze auf die Zeit als wichtiges Zentrum des Fernhandels. Die mittelalterliche Stadt sollte jedoch, nach einer mittäglichen Einkehr nur ein Zwischenstopp sein, denn mit dem Bus ging noch weiter in die „Erd- und Weltgeschichte“. Denn vor 15 Millionen Jahren ist durch den Einschlag eines Meteoriten die Landschaft rund um das kleine Städtchen mit der deutschlandweit einzigartigen historischen Stadtmauer entstanden. Bei einer Rundfahrt im Geopark Ries, ging es unter dem Motto „Burgen, Schlachten und Schlösser im Süd-Ries“ nach Holheim und am Fuße ds Riegelbergers blickte man auf die Ofnethöhlen, dem Fundort steinzeitlicher Schädelnester und auf die Grundmauern einer römischen „Villa rustiaca“.
Vorbei am Albuch, auf dem im auf dem im 30-jährigen Krieg die berühmte "Schlacht bei Nördlingen" (1634) stattfand, führte die Fahrt weiter nach Hohenaltheim. Dem Ort der Reichssynode von 916 und Sitz des Schlosses von in dem auch W.A. Mozart zu Gast war und der heutigen Residenz von Fürst Moritz zu Oettingen-Wallerstein. anschließend erkundete man die ehemalige Kartäuser-Klosteranlage Christgarten ehe man beeindruckt gegen 17 Uhr die Heimfahrt in Richtung Friesheim-Illkofen antrat, kurz unterbrochen von einer Pause in Wolnzach zum Abendessen, jedoch nicht ohne Organisatorin und Frauenbundvorsitzender Gerda Skasik für den herrlichen Ausflug und Busfahrer Levent vom Unternehmen Piendl für die sichere Fahrt zu danken. ©Christine Kroschinski
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