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06. Januar 2026
Über 80 Sternsinger waren von Irl über Barbing, Sarching bis Eltheim unterwegs

Barbing/Sarching/Illkofen. „Christus mansionem benedicat – „Christus segne dieses Haus“. Mit diesem Wunsch zogen die 82 Sternsinger der Pfarreien Barbing, Sarching und Illkofen  nach den feierlichen Gottesdiensten in den jeweiligen Pfarrkirchen am Dreikönigstag Haus zu Haus.

Königlich gekleidet lassen sich Jahr für Jahr die Sternsinger, allesamt fleißige Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Barbing-Sarching-Illkofen feierlich aussenden, um mit dem Stern voran die frohe Botschaft und den Segen des neugeborenen Gottessohnes in die Häuser von Barbing und Irl sowie Sarching, Friesheim, Illkofen, Auburg, Altach und Eltheim zu tragen und um für bedürftige Altersgenossen in den unterentwickelten Regionen der Welt zu sammeln.

Die Ministranten werden dabei stets auf diese ehrenvolle Aufgabe von den Geistlichen sowie Pfarrassistent Sebastian Schmola vorbereitet. Pfarrer Stefan Wissel, der die Messen in Barbing und Sarching sowie Pfarrvikar Reginald Uzoho, der den Gottesdienst in Illkofen zelebrierte und sich am Mittwoch inzwischen zu einem vierwöchigen Besuch auf in sein Heimatland Nigeria machte, waren hoch erfreut, dass sich von allen Ministranten in der Pfarreiengemeinschaft über 80 gemeldet hatten, um als wunderbare Botschafter und Friedensbringer unterwegs zu sein und als festlich gekleidete Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+M+B 2026“ den Segen zu den Menschen zu bringen.

Die 25 Illkofener, 27 Sarchinger und 30 Barbinger und Irler Sternsinger hatten sich im Vorfeld gut vorbereitet. Und so wurden am Dienstag die Sternsinger der Pfarrei Illkofen, Pfarrei Barbing und  Pfarrei Sarching entsandt. Als Segensbringer bitten sie gleichzeitig um eine Spende für benachteiligte Kinder und Jugendliche in aller Welt. Pfarrer Stefan Wissel lobte das Engagement der jungen Menschen und dankte für die geopferte Zeit. In diesem Jahr steht die Sternsingeraktion 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik“.

Mit den eingesammelten Spendengeldern werden vom Kindermissionswerk Hilfsprojekte gegen die Kinderarbeit unterstützt. In diesem Jahr insbesondere in Bangladesch. Im Rahmen der feierlichen Gottesdienste segneten die beiden Geistlichen nicht nur Kreide und Weihrauch und bedachte die Sternsinger mit dem Segen, sondern weihte auch Salz und Wasser. ©Christine Kroschinski (Bild Illkofen: Brigitte Berger)

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