

Sarching/Barbing/Friesheim.Statt nix wie weg, gab es Abenteuer live und das daheim. In der vergangenen Woche konnten die Kinder der Großgemeinde Barbing nicht nur in eine „echte“ Abenteuerwelt geschickt werden, sondern tauchten auch ab in eine Welt lange vor unserer Zeit. Es mussten mystische Rätsel gelöst und ihre Dörfer vor Ungemach gerettet werden. Pfarrei und Gemeinde sowie die Theatergruppen aus Sarching, Barbing sowie die Faschingsfreunde Friesheim schufen das richtige Ambiente.
„Coronabedingt“ fielen die beliebten 4-Tagesfahrten aus, doch damit der Ferienstart und die „Ferien dahoam“ dennoch zu einem besonderen Erlebnis wurden, haben sich Pfarrer Stefan Wissel und Gemeindereferentin Susanne Hermann in Kooperation mit den Theatergruppen aus Sarching und Barbing sowie den Faschingsfreunden Friesheim und der Gemeinde Barbing mit Bürgermeister Hans Thiel an der Spitze mächtig ins Zeug gelegt und luden die Kinder der Großgemeinde zu Abenteuerspielen der besonderen Art ein, sogenannten Adventure Games. In Gruppen mit fünf oder sechs Kindern wurden die Kinder in eine Abenteuerwelt geschickt. Als Zauberer, Krieger, Priester, Dieb, Gaukler oder Elb und ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten wurden sie zu Hauptdarstellern in einer Geschichte und mussten Aufgaben und Rätsel lösen, um ihre Dörfer zu retten vor der Rache des Zauberers, dem Fluch des Barbarossas oder dem bösen Kataphilus und der schrecklichen Pest. Das Besondere: Gemeinsam als Gruppe die Abenteuer bestehen und gemeinsam die mystischen und verzwickten Rätsel mit Kombinationsgabe lösen. Doch dies war nicht immer einfach, denn unterwegs warteten Gefahren in Form von Gestalten und wenn nicht richtig kombiniert wurde, geriet man schnell auf den Holzweg. „Traut niemandem. Jeder kann gefährlich sein“, gab Pfarrer Stefan Wissel, den Gruppen zur Einleitung mit auf den Weg. „Wählt die passenden Rollen gut aus. Der Zauberer unter euch kann am besten Zaubern, der Elb ist weise, der Dieb geschickt, der Krieger stark und der Priester hat Kontakt mit Gott und den Geistern“, erläuterte er, ehe sich auch schon die Gruppen furchtloser und wagemutiger Sarchinger dem Kampf stellten, das Rätsel um die Tote Fee im Druidenmoor zu lösen und das Schwert zu suchen, um Sarching vor der Rache des Zauberers zu retten und das Unheil abzuwenden.
Am Mittwoch dann stellten sich die unerschrockenen Barbinger Kinder der Herausforderung die Königin zu retten und den verfluchten Kaiser Barbarossa endgültig ins Grab zu schicken. Am Donnerstag hingegen machten sich kühne und entschlossene Trupps in Friesheim auf den Weg, um die Waffe von Kataphilus zu finden und diesen zu besiegen, damit der Ort von der Pest befreit wurde. Bei den teilnehmenden Kindern war nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Köpfchen und Teamgeist gefragt.
Mit illuminierter Beleuchtungen oder Rauch wurden mystische Orte gleich noch einmal mystischer und geheimnisvoller, ob in Kirchen, dem Friedhof, der Waldesrand oder Rinsensteg. Die Gestalten, alles Mitglieder der Theatergruppen und Faschingsfreunde, aber auch Pfarrer Stefan Wissel und Bürgermeister Hans Thiel sowie Gemeindereferentin Susanne Hermann, auf die die Kinder unterwegs trafen, hatten sich in passende Bekleidungen gehüllt, ob als Priester, Friedhofswärter, Kreuzritter, Barbarossa, Königin, Köchin, Wirtin, Marketenderin, Krieger, Fee oder Monster und gaben Tipps in Rätselform.
Es war einfach nur grandios, was hier auf die Beine gestellt wurde, um den Kindern aus dem Gemeindebereich Barbing die „Ferien Dahoam“, so beeindruckend zu gestalten. Pfarrer Stefan Wissel, die Gemeindereferentin Susanne Hermann und auch Bürgermeister Hans Thiel sagten den Mitgliedern der Theatergruppen und Faschingsfreunden für deren außerordentliches Engagement ein herzliches Vergelt’s Gott. Am Ende des Adventure-Games gab es für alle Kinder ein Essen, bei dem man die tollen Erlebnisse noch einmal Revue passieren ließ und stolz war, dass man alle Rätsel lösen konnte. Jeglicher Aufwand hatte sich mehr als gelohnt, denn die Kinder waren rundum begeistert. „Das war so toll, dass müssen wir unbedingt nochmal machen“, so der Tenor der restlos begeisterten Kinder. Bericht C. Kroschinski Foto: Susanne Hermann/Stefan Walig/Heinz Kroschinski
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