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02. Juni 2024
Fünf Tage lang rauschende Geburtstagsparty gefeiert: – Viele Besucher und tolle Stimmung – Burschenverein Illkofen mit Mädchengruppe kann stolz sein

Illkofen. Unter dem Motto „Etz wird’s wild 2.0“ feierte der Burschenverein Illkofen mit Mädchengruppe anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums fünf Tage lang, von 29.5. bis 2.6. eine rauschende Geburtstagsparty. Der Megaevent fand am Sonntag seinen Höhepunkt mit Kirchenzug, Fahnenweihe und Fahnenparade, aber auch gleichsam sein Ende. Aufgrund des Regens musste der Festzug ausfallen, aber die Stimmung ließ man sich trotz Regens nicht vermiesen. Es wurde gefeiert, was das Zeug hielt.

Ein fulminantes fünftägiges Fest des Burschenvereins Illkofen mit Mädchengruppe hat am Sonntag einen grandiosen Abschluss gefunden. Trotz vier Tagen des vorherigen Feierns und natürlich Arbeitens von Mittwoch bis Samstag zeigten die Burschen und Mädels am Sonntagmorgen keinerlei Anschein von Erschöpfung. Super Stimmung herrschte an jedem Tag bis in die frühen Morgenstunden und die Stimmung konnte selbst der Regen nicht trüben. Nach vollen Festzelten zum am Mittwoch mit den „Pfatterer Buam“ und für Partystimmung die Gewekiner Buam-Madl“, am Donnerstag mit der Kapelle Josef Menzl, am Freitag, mit den „Brez’nsalzern“ sowie am Samstag mit den „Pfatterer Buam“ sowie im Anschluss mit der Band „Notausstieg“  beging der Burschenverein den großen Festtag am Sonntag mit der Festkapelle „Vorwaidler“, einigen Ehrengästen sowie 76 Vereinen und sieben weiteren Musikgruppen.

Die Burschen- und Madln aus Illkofen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und bewiesen erneut: sie verstehen zu feiern, zu organisieren, zusammenzuhalten und können sich aufeinander verlassen. Erst Recht als man den Festplatz mit weiteren Hackschnitzeln auffüllte und Drainagen für den Abfluss des Regenwassers legte. Und so waren die Burschen und Madln am Sonntag auch alle pünktlich versammelt, um des morgens zusammen mit dem Patenverein die weiteren Vereine einzuholen. Schon um halb acht begann die Invasion der Vereine aus nah und fern. Die weiteste Anreise hatten die „D‘Haberer“ aus Miesbach. Der Jubelverein, unterstützt von seinen Paten aus Moosham, stand am Eingang des Festzeltes Spalier, bis alle 83 gemeldeten Vereine und Gruppen eingezogen waren. Anschließend hieß Vorstand und Festleiter Stefan Grundner am Mikrofon alle Vereine willkommen. Die Gäste konnten noch schnell eine Stärkung beim Weißwurstfrühstück einnehmen, ehe man zusammen mit Pfarrer Stefan Wissel und seinen Ministranten in Kirchenzugsformation durch die Waldstraße bis zur Kirche St. Martin zog.

Aufgrund des angesagten Regens hatte man sich für einen Festgottesdienst im Gotteshaus, statt auf dem Dorfplatz entschieden. Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Stefan Wissel und für die besondere musikalische Note sorgte der Barbinger Frauenchor Happy Voices unter Leitung von Julia Brüll. In seiner Predigt ging er auf die besonderen Werte und Traditionen, aber vor allem auch den großartigen Zusammenhalt des Vereins ein. Ein mitgebrachter Kanister des Geistlichen symbolisierte, ausreichenden Kraftstoff für das Fest. Großes Lob zollte er dem Verein, dass beim Jubelfest auch an den Herrgott gedacht wurde, ehe er die Fahnenbänder segnete. Als große Ehre bezeichnete Fahnenmutter Christina Dietlmeier  ihr hohes Amt und betonte, dass man zusammen vieles erreichen könne, und heftete anschließend das von ihr gestiftete Fahnenband an die Fahne. Ihr schlossen sich Fahnenbraut Maja Hammerschmid und der Patenverein an. Nina Plentinger aus Illkofen überreichte das Patenband an den Burschenverein Moosham, verbunden mit Dank für die Patenschaft.

Nach dem Gottesdienst herrschte beste Stimmung, doch leider hatte Petrus kurzfristig seine Schleusen wieder geöffnet. Aber glücklicherweise nicht lange, als sich der Kirchenzug wieder in Richtung Festzelt aufmachte, stoppte der Regenschauer rechtzeitig.  Schon nach Rückkunft im Festzelt und nach dem Takt der „Vorwaidler“ stand mehr als die Hälfte des Publikums auf den Bierbänken und die Stimmung war wieder mega. Bedauerlicherweise setzte der Regen am Nachmittag erneut ein, so dass sich die Festleitung mit Stefan Grundner und Florian Pfeiffer verständlicherweise dafür entschied, den Festumzug mit dem Tross von 88 Vereinen und Musikgruppen abzusagen und nur eine Fahnenparade durchs Festzelt stattfinden zu lassen. Festleiter Stefan Grundner bat um Verständnis und sagte an dieser Stelle noch einmal allen Helfern, allen Vereinen und nicht zuletzt der ganzen Dorfgemeinschaft  sowie den vielen Kuchenbäckerinnen, die das Kaffeezelt mit Leckereien gefüllt hatten,, herzlichen Dank. 

Nach der Fahnenparade heizten die „Kasplatt’nrocker“ dem feierwütigen Partyvolk nochmal mächtig ein und schnell war die Stimmung wieder am Siedepunkt. Dem Burschenverein Illkofen galt für ihr Fest das Kompliment aller Besucher und wird positiv in bester Erinnerung bleiben. Großen Respekt zollte Bürgermeister Hans Thiel, der an allen fünf Tagen mitten im Geschehen war, dem Verein und stellte heraus, dass für das tolle Fest großartiges geleistet wurde. ©Christine Kroschinski

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