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04. Juli 2024
Helfen ist kinderleicht – Erste-Hilfekurs für Vorschulkinder und Pflasterführerschein für Kindergartenkinder

Barbing. Mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) spielerisch Erste Hilfe leisten, das stand am auf dem Programm der Vorschulkinder der Kita St. Martin in Barbing. Die künftigen Schulanfänger, aber auch die übrigen Kindergartenkinder erlebten eine interessante und aufregende Zeit mit Tanja Grössl und Tanja Groß vom ASB. Mit Kunstblut sah eine „Wunde“ ziemlich echt aus, als sie verbunden werden musste. Der Pflasterführerschein war die besondere Belohnung.  

Im Notfall richtig handeln kann Leben retten und damit kann nicht früh genug begonnen werden, so die Motivation des dreitägigen Kurses für die Vorschul- und Kindergartenkinder der Kita St. Martin in Barbing. Als Ersthelfer von morgen, sollten die Kinder erste positive Erfahrungen mit Erster-Hilfe machen und auch den Mut bekommen zu helfen, denn jedes Kind könne theoretisch in die Situation kommen, anderen Menschen helfen zu müssen. Es war schlussendlich schon erstaunlich, mit welcher Unbedarftheit und „Coolness“ die Schulanfänger, aber auch die Kindergartenkinder Verbände anlegten, Pflaster klebten oder den Notruf absetzten. Die Kindergartenkinder lernten unter anderem die erste Wundversorgung.

Die kleinen Tipps die Tanja Grössl  und Tanja Groß vom ASB den Kindern gab, wurden gleich in die Tat umgesetzt, aber die Vorschulkinder ließen sich auch für Gefahren sensibilisieren. Denn es wurden nicht nur erste Schritte in der Ersten-Hilfe behandelt, sondern es wurde auch intensiv auf die Bereiche Prävention und Gesundheitserziehung eingegangen. Und wenn doch einmal ein Unfall passiert, sollten die Kinder lernen und wissen, wie man helfen kann. Ganz nach dem Motto „Keiner ist zu klein, um Helfer zu sein, wurden Unfallgefahren aufgezeigt und kindgerecht wurden die Kindergartenkinder an das Thema „Erste-Hilfe“ herangeführt. Am zweiten Tag durften die mittleren und älteren Kindergartenkinder Kopfverbände anlegen. Und beim Rollstuhlparcours wurde den Kindern auch schon einmal die Hemmschwelle genommen, auch einmal beherzt und offen auf Menschen zuzugehen die ein Handicap haben und die Hilfe brauchen können.

So war auch gleich der erste Schritt getan, vom Zuschauer zum Helfer zu werden. Am dritten Tag stand die Krankentrage auf dem Tagesplan. Belohnt wurde der dreitägige Kurs des ASB mit dem Pflasterführerschein. Es wurde nicht nur die Freude am Helfen vermittelt, sondern auch deutlich gemacht, dass Notfälle zum Leben dazugehören und andere zu helfen eigentlich selbstverständlich sein sollte und andererseits konnte den Kindern auch etwas Angst genommen werden, sollte ihnen selbst einmal etwas passieren und sie mit einer Trage abtransportiert werden. Wie das Kita-Team um Leiterin Christina Dommer betonte, waren alle Kinder mit Feuereifer dabei und am Ende total stolz auf ihre ausgehändigten Urkunden.

Die Kinder werden auf alle Fälle einiges vom Erlernten mitnehmen was sie an diesen drei Tagen gelernt haben und das war nicht wenig. Bilder Elli Ernst/Bericht C. Kroschinski

 

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