Barbing. Am 13.3. lud der Arbeitskreis Senioren nicht nur zu einem Gottesdienst und gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, sondern man hatte mit Dekan Pfarrer Josef Weindl einen Referenten eingeladen, der über den Sinn der Sätze im Gottesdienst referierte.
Nach einem Gottesdienst ging es zum geselligen Treffen in den Barbinger Pfarrsaal, bei dem duftender Kaffee und leckerer Kuchen vom Seniorenteam der Pfarrei Barbing kredenzt wurde. Elisabeth Regensburger und ihre fleißigen Helferinnen hatten wieder tolle Arbeit geleistet, um den Senioren einen netten Nachmittag zu bereiten. Doch diesmal gab es mit dem Neutraublinger Pfarrer und Dekan Josef Weindl auch einen besonderen Referenten zu einem interessanten Thema: dem Sinn der Sätze in der Messe. Wie er einleitend erläuterte, sei das Wort Gottes n außerordentlich vielgestaltiger Weise in der Heiligen Schrift überliefert. In ihr seien Texte zusammengefasst, die von Geschichtsschreibung bis zu Dichtung reichen, deren Wurzeln über 3000 Jahre zurückreichen und deren letzte Beiträge immerhin auch schon weit über 1500 Jahre alt sind. Er berichtete, dass das Wort Messe sich vom lateinischen „Ite, missa est“ ableite. Und übersetzt so viel bedeute wie geht, es ist Entlassung oder geht, ihr seid gesendet ab. Eine andere Bezeichnung sei Eucharistiefeier.
Das Wort Eucharistie stamme aus dem Griechischen und bedeute Danksagung. Die Begrüßung „Der Herr sei mit Euch!“ sei sowohl Wunsch als auch Zusage und die Antwort der Gemeinde „und mit deinem Geiste“ sei das Gebet für den Priester. Insbesondere ging Dekan Weindl auch auf den Aufbau der Messe ein. Im Wortgottesdienst wende man sich Gott zu, und werde sich der Gegenwart bewusst,, bitte um Vergebung, lobe Gott und bete zu ihm. Das Glaubensbekenntnis sei die Antwort der Gemeinde auf das zuvor gehörte Wort Gottes. Es sei ein entfaltetes Amen zum Wortgottesdienstes, erklärte der Pfarrer. Bei den Fürbitten bringen die Gläubigen ihre Anliegen vor und sind der Abschluss des Wortgottesdienstes. Man trägt seine Bitten vor Gott, um selbst etwas tun zu können.
Das Evangelium ist der Höhepunkt des Wortgottesdienstes, ehe die Eucharistie, die Mahlfeier folge und in der die Gegenwart Gottes gefeiert werde. Zum Schluss werden die Gläubigen ausgesandt nach dem Wort Gottes zu leben und es weiterzuverbreiten Der Abschluss sei nicht ein bloßer Schlusspunkt, sondern zugleich eine Öffnung in den Alltag hinein. Der Geistliche gestaltete seinen Vortrag sehr interessant und die Senioren, die noch in einer Zeit großwurden als im Gottesdienst strenge Regeln galten oder auch Angst gemacht wurde, hörten mit Begeisterung zu und hatten im Anschluss auch ausreichend Gelegenheit Fragen zu stellen. An diesem Nachmittag kamen aber auch die persönlichen Gespräche nicht zu kurz und Gesprächsstoff hatte man Dank des Vortrags obendrein. Bild Monika Gehringer/Bericht C. Kroschinski
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